Kommentar

Eins ist sicher: Werkeln wird wieder wichtig!

Bildung ist die Ressource schlechthin in Deutschland. Denn mit raren Bodenschätzen können wir nicht punkten. Die Regierung fördert daher hochwertige Bildungsabschlüsse. Ein Kommentar von Axel Grysczyk

Das hat zur Folge, dass immer mehr intellektuelle Leichtgewichte einen Uniabschluss vorweisen können und es immer weniger Nachwuchs für die Handwerksberufe gibt. Das Schlimme: Wir schwächen uns auf beiden Seiten. Wir weichen Universitätsabschlüsse auf und machen es gleichzeitig dem Handwerk schwer. Mehr noch: Wir erreichen mit diesen Maßnahmen überhaupt nichts, weil wir zwar viele Studenten haben, aber die überhaupt nicht die Fähigkeiten besitzen, in einer globalisierten, digitalen Welt mithalten zu können. 

Dazu kommt eine gehörige Portion Lebensschwierigkeit – und fertig ist die Unfähigkeit. Gerade im Handwerk erlernen junge Menschen viel mehr an Durchsetzungskraft und kommunikativer Kompetenz als in der verkopften Uni-Welt. Wenn immer mehr Uni-Absolventen ohne Job sind, werden sie es merken.

Zu diesem Artikel lässt sich Axel Grysczyk, Redaktionsleiter des EXTRA TIPP, in seinem Kommentar aus: Sind Jugendliche zu bequem fürs Handwerk? 

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