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Armut muss nicht Schicksal sein

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Redaktionsleiter Axel Grysczyk.

Zum Glück gibt’s die Edathy-Affäre  und die Krim-Krise. Ansonsten würde sich momentan nicht viel tun in der deutschen Politik. Somit haben alle Bundestagsabgeordneten Zeit, sich Gedanken zu machen und Ideen zu entwickeln, Leistung wieder zu fördern.  Kommentar von Axel Grysczyk 

Derzeit geht es in der Öffentlichkeit nur darum, dass den Menschen, die im Leben Pech gehabt haben, geholfen werden muss. Momentan wird der Bevölkerung eingebläut, dass Herkunft ein Schlüssel der Armut ist. Dass wer einmal unten ist, kaum Chancen hat, wieder aufzusteigen und dass das Salär derjenigen, die besonders wenig haben, aufgebessert werden muss.

Stattdessen muss es darum gehen, Aufstiegschancen aufzuzeigen. Jeder hat es selbst in der Hand, etwas zu verbessern. Armut kann Schicksal sein, es muss es aber nicht immer sein. Es ist ein elementarer Bestandteil unserer Freiheit, dass wir uns verändern und mit Engagement, Talent und Leistung etwas erreichen können. Nicht die Resignation ist das Thema, sondern der Aufbruch. Denn eins muss allen Bundesbürgern ins Gedächtnis gerufen werden: Soziales Wachstum ist nur durch wirtschaftliche Entwicklung möglich. Wir können ohne ein kräftiges wirtschaftliches Wachstum auf Dauer die ständig wachsende soziale Grundversorgung unserer Bürger nicht mehr bezahlen. Es ist eine Schande, dass heutzutage Kinder in ein Milieu der Leistungsverweigerung geboren werden und somit eine Totalverweigerungs-Haltung anerzogen bekommen. Wie viele vermeintlich Gescheiterte haben mit großen Ideen unser tägliches Leben bereichert? Deutschland braucht solche Menschen.

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