Am Frankfurter Flughafen entdeckt

Per Post: Kokain in Rinderhufen geschmuggelt

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Frankfurt  - In zwei Rinderhufen aus Bolivien haben Zollbeamte am Frankfurter Flughafen Kokain gefunden.

In dem Postpakt, das per Einschreiben nach London unterwegs war, lagen zwei Mateteelöffel, zwei Päckchen Tee und zwei in Plastik verpackte Rinderhufe. Beim Anbohren der Hufe trat die ölige Substanz des Flüssigkokains zutage. Allerdings nur 100 Gramm und bereits zwei Tage vor Weihnachten, wie die Sprecherin des Zollamts am Flughafen, Christine Straß, mitteilte.

"Oft werden solche Rauschgiftsendungen zur Irreführung in vermeintlich eklige Objekte eingebaut, um vom eigentlichen brisanten Inhalt abzulenken", sagte Straß. Den Wert eines Gramms Kokains beziffern die Fachleute am Flughafen auf 35 bis 50 Euro. Gestreckt würden damit im Straßenverkauf noch höhere Summen erzielt.

dpa

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