Spielplatz soll in der sozialen Mitte des Dorfes bleiben

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Günter Fabig (von links), Runa Hammerschmitt, Nicole Höltermann und Katrin Reichel von der Initiative Pro Schneidhain gaben 91 gesammelte Einwendungen im Rathaus ab.

Königstein – Weit mehr als 100 Einwendungen sind gegen die geplante Bebauung des Spiel- und Sportgeländes an der Rossertstraße in Schneidhain eingegangen. Von Norman Körtge

Auf dem Spiel- und Sportgelände in Schneidhain sollen Wohnhäuser und ein Einkaufsmarkt gebaut werden. Doch dagegen regt sich in dem Königsteiner Ortsteil Widerstand. Bis einen Tag vor Heiligabend lagen die Bebauungspläne zur Einsicht im Rathaus aus und es konnten gegen diese Pläne Einwendungen eingereicht werden. Das haben viele Bürger genutzt. Eine genaue Anzahl kann Sonja Kupfer vom Stadtplanungsamt zwar nicht nennen, aber es sind weit über 100. Alleine die Bürgerinitiative Pro Schneidhain habe 91 gesammelte Einwendungen abgegeben. Diese gehen jetzt an ein beauftragtes Planungsbüro. „Dieses soll unter anderem klären, ob weitere Gutachten eingeholt werden müssen“, sagt Kupfer.

"Viel zu hohe und enge Bebauung"

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Zu den Hauptkritikpunkten gehören nach Aussage von Pro Schneidhain die „viel zu hohe und enge Bebauung, die sich nicht in die vorhandene Bebauung einfügt“. Außerdem fordert sie den Erhalt der Spiel- und Sportfläche in der „sozialen Mitte Schneidhains“ und keine Verdrängung an den Rand des Dorfes.

Das städtische Bauamt erklärt in einer Pressemitteilung, dass sich durch die eingegangenen Einwendungen das Projekt nicht nur verfeinert, sondern es auch zu wesentliche Veränderungen hinsichtlich der Planungsdetails kommen kann. Alle weiteren planungsrechtlichen Schritte werden in den städtischen Gremien öffentlich beraten und in den Sitzungen des Ortsbeirates auch öffentlich diskutiert. Sowohl Bürgermeister Leonhard Helm als auch sein Herausforderer Michael Binder bei den Bürgermeisterwahlen am 22. Januar haben bereits eindeutig Positionen bezogen.

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