Kneipiers wollen es rauchen lassen

Peter Schmidt, Wirt im Bernemer Dippche, ist einer der Wortführer der Aktion. Er spricht von "Hetze" gegen die Nichtraucher und von sozialen Gemeinheiten. "Bei mir gibtâ??s Skatrunden, die bestehen seit Jahrzehnten.

Nur die können jetzt nicht mehr zusammen spielen, weil einer der Skatbrüder Raucher ist", sagt er.br /Existenzbedrohend sei die Situation für die sogenannten Ein-Raum-Kneipen. Schmidt: "Die haben gar keine Möglichkeit, einen Raum für die Raucher abzutrennen. Solche Betriebe stehen vor dem Aus." Er selbst hat in seinem Betrieb einen Umsatzrückgang von 40 Prozent zu verzeichnen.br /Rund 150 bis 200 Wirte haben sich zusammen geschlossen und wollen gegen die Situation auf die Barrikaden gehen. "Wir wollen erreichen, dass jeder selbst entscheiden kann, ob in seinem Laden geraucht werden darf oder nicht. So funktioniertâ??s auch im Saarland", erklärt der 42-jährige Schmidt. Sie treffen sich jeden Montag und demonstrieren. Treffpunkt ist jeden Montag ab 18 Uhr in der Rittergasse 94 in Sachsenhausen. "Um so mehr mitmachen, um so besser. Wir wollen Druck aufbauen", sagt Schmidt. Weiterhin sammeln sie Unterschriften und bereiten eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht vor. Ein offener Brief an Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth ist ebenfalls in der Vorbereitung.br /Unterstützung bekommen die protestierende Wirte von den Jungen Liberalen, die bei den Montagsdemos mitmarschieren und ihre politische Unterstützung zugesagt haben. Schmidt: "Auch Wirte aus benachbarten Städten können montags zu uns stoßen. Wir müssen noch mehr Anhänger bekommen. Wenn wir nichts ändern, ist die Existenz vieler Einraum-Kneipen-Wirte zum Scheitern verurtei

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