Kleines Glück für alle Kinder

+
Symbol des Glücks: Das Kleeblatt

Region Rhein-Main – Kurz vor Weihnachten war sie endlich da – die Anerkennung auf Gemeinnützigkeit. Jetzt kann der neu gegründete Verein „Kleines Glück“ um Thorsten Plößer endlich loslegen und Gutes tun. Von Norman Körtge

Thorsten Plößer

Thorsten Plößer ist glücklich. Gerade erst hat der 30-Jährige seine Frau Annalyn geheiratet, Ende März wird der Geschäftsführer seiner eigenen Wirtschafts- und Unternehmensberatung „Plößer & Kollegen“ Vater. „Ich hatte bislang so viel Glück, davon möchte ich eigentlich etwas weitergeben“, dachte nicht nur Plößer, sondern auch einige seiner Freunde. Alle hätten in ihren Bereichen Karriere gemacht und immer wieder sei man auf das Thema „etwas Gutes tun“ gekommen. Dass dafür nicht immer große Geldbeträge nötig sind, erlebte Plößer, der auch einer der beiden Geschäftsführer des Hooters-Restaurant in Frankfurt-Sachsenhausen ist, als er den Erlös einer T-Shirt-Versteigerung anlässlich der Mrs-Hooters-Wahl an die Kita in Alt-Sachsenhausen überbrachte. „Das waren nur 300 Euro. Aber für die Kita haben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, berichtet er.

Thorsten Plößer will sein Glück mit anderen teilen

Andreas Kunath

Wenn wir jetzt nicht in die Puschen kommen mit einem eigenen Verein, dann gar nicht mehr, waren sich Plößer und seine Freunde einig. Gesagt getan. Ende Oktober war die Gründungsversammlung von „Kleines Glück“. Zwölf Mitglieder wählten Thorsten Plößer zum Vorsitzenden sowie Andreas Kunath und Marc Zeller in den Vorstand. Die Geschäftsleitung hat Annalyn Plößer.

Nachdem kurz vor Weihnachten nun auch das Finanzamt die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt hat, können sie nun loslegen.

Jetzt kann der Verein durchstarten

Annalyn Plößer

„Unser Ziel ist zwischen 50.000 und 100.000 Euro pro Jahr an Spenden zu sammeln“, erzählt Plößer. Zugute kommen soll es Kindergärten, Horten oder etwa Jugendgruppen im Rhein-Main-Gebiet. „Finanziert werden sollen damit etwa mal ein Ausflug ins Bowlingcenter, der sonst in der Gruppe nicht möglich wäre“, nennt der Vorsitzende eines von vielen Beispielen, wo „Kleines Glück“ helfen kann. Da Plößer und seine Freunde auch ausgeprägte Netzwerke unterhalten, kann er sich später auch gut vorstellen bei der Vermittlung von Praktika oder Lehrstellen behilflich zu sein. „Wir sind für alle Vorschläge offen“, meint er. Jetzt gilt es aber erst einmal Vereinsmitglieder zu gewinnen und Spenden zu sammeln.

Kontakt zum Vorstand des „Kleines Glück“-Vereins im Internet unter http://www.kleinesglueck.info.

Mehr zum Thema

Kommentare