Neue Runde am Verwaltungsgerichtshof

Klage gegen Anflugverfahren am Frankfurter Flughafen

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Kassel - Neue Runde am Verwaltungsgerichtshof in Sachen Frankfurter Flughafen. Diesmal geht es um ein bestimmtes Anflugverfahren. Kläger ist diesmal der Main-Kinzig-Kreis.

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Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel beschäftigt sich heute ein weiteres Mal mit Flugrouten am Frankfurter Flughafen. Diesmal geht es um eine Klage zu einem bestimmten Anflugverfahren aus Richtung Norden. Der Main-Kinzig-Kreis beklagt eine unzumutbare Lärmbelastung.
Hintergrund ist die Inbetriebnahme der Nordwestlandebahn im Oktober 2011, mit der ein neues Verfahren für landende Flugzeugen vorgeschrieben wurde. Laut Gericht fliegen die Maschinen etwa 1200 bis 1500 Meter über dem Kinzigtal. Der Kreis fordert die Rückkehr zu den vorherigen Flughöhen, die etwa 300 Meter höher lagen.

Der VGH hat bereits öfters über Klagen gegen Flugrouten verhandelt. Anfang September kippte er die Südumfliegung, im April hatte er dagegen den sogenannten nördlichen Gegenanflug bestätigt. dpa

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