Bürgermeister im Interview

Kelkheims Juwel ist der Rettershof

+
Der Atzelbergturm im Ortsteil Eppenhain ist zwar nur gut 30 Meter hoch, aber auf der Aussichtsplattform befindet man sich auf 533 Metern Höhe – und hat einen tollen Fernblick ins Rhein-Main-Gebiet und die Frankfurter Skyline.

Kelkheim - Wo Kelkheims Bürgermeister Thomas Horn gerne nach einem sommerlichen Regenguss ist, erzählt er im Interview. Von Norman Körtge

Nennen Sie drei Dinge, die Besucher von Kelkheim unbedingt gesehen haben müssen

Einen komprimierten Überblick über Kelkheim in früheren Zeiten bietet das Museum für „Möbelhandwerk und Stadtgeschichte“ in der Frankfurter Straße 21. Kelkheims Geschichte ist untrennbar mit dem ersten Präsidenten der Frankfurter Nationalversammlung, Heinrich Freiherr von Gagern, und seiner Familie verbunden. Auf dem Hornauer Friedhof hat Kelkheims berühmteste Familie ihre letzte würdige Ruhestätte gefunden. Kelkheims Juwel ist der Rettershof mit seinen historischen Gebäuden, die auf das Jahr 1146 zurückgehen. Heute präsentiert sich der Rettershof als Naherholungsgebiet mit Ausflugsgastronomie, Schlosshotel und Reitbetrieb. Das 110 Hektar große Areal ist seit 1980 im Eigentum der Stadt Kelkheim.

Was macht Kelkheim lebens- und liebenswert?

Kelkheim zählt zu den Premium-Städten in der Region. Viele Naturschutzgebiete mit ausgebauten Rad-und Wanderwegen umgeben die Stadt. Die Bürger finden eine Vielzahl von attraktiven Freizeitmöglichkeiten vor. Das sanierte Freibad hat einen einzigartigen Skyline-Blick. Der Indoor-Spielplatz Halligalli, Kletterpark sowie Hochseil-Klettergarten runden das Angebot ab. Kelkheim bietet den Familien eine Vielfalt von pädagogischen Konzepten bei der Kinderbetreuung. Kelkheim ist untrennbar mit Möbelherstellung verbunden. Rund 35 hochqualifizierte Schreiner- und Möbelbetriebe bieten exklusive Möbel oder maßgefertigte, individuelle Wohnkonzepte. In Traditionslokalen wird eine gepflegte Gastronomie angeboten.

Was ist Ihr Lieblingsort im Frühjahr beziehungsweise im Sommer? 

Mein persönlicher Lieblingsort ist im Frühjahr der neu errichtete Atzelbergturm im Stadtteil Eppenhain. Die sich erneuernde Natur und der weite Blick in die Landschaft zeigt die privilegierte Lage unserer Stadt. Mein persönlicher Lieblingsort ist im Sommer die Terrasse des Zauberberges in Ruppertshain. Der Zauberberg war einst eine Lungenheilstätte und ist heute eines der markantesten Gebäudeensembles in der Region. Nach einem sommerlichen Regenguss hat man einen einzigartigen „Panoramablick“ in die Rhein-Main-Region und weit darüberhinaus in den Odenwald. Nach meiner Überzeugung ist dies der schönste Blick weit und breit.

Kommentare