Kaninchen wieder aufgepäppelt

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Tierpflegerin Sarah Farnum kümmert sich um die vom Veterinäramt sicher gestellten Hasen. 

Oberursel – Neun Kaninchen haben sich bis kurz vor Weihnachten noch in einem schlechten Zustand befunden. Jetzt sind die Kleinen im Tierheim Oberursel und haben dort einen Platz zum Hoppeln und Heu fressen gefunden. Von Silke Gottaut

Dass sie wieder glücklich im Stall herum schnüffeln, haben sie dem Veterinäramt zu verdanken. Es war zwei Tage vor Weihnachten als neun Kaninchen, zwei Katzen und ein Meerschweinchen ins Tierheim Oberursel einzogen. „Sie wurden vom Veterinäramt gebracht“, erzählt Nicole Vorlauf, Leiterin des Tierheimes. Vier der Kaninchen mussten aufgepäppelt werden. Eins war so abgemagert, dass es wenige Tage später gestorben ist. Die Besitzer der beschlagnahmten Tiere haben aber immer noch zwei Hunde. Wenn das Veterinäramt den Tierhaltern ein Tierhalteverbot ausspricht, kommen die beiden Hunde ebenfalls ins Tierheim.

Neu vermittelt und kastriert werden können die Kaninchen, das Meerschweinchen und die beiden Katzen aber erst, wenn von den Besitzern eine Abgabeerklärung unterschrieben wurde. Deswegen müssen erst einmal alle im Tierheim bleiben.

Nicole Vorlauf rechnet damit, dass ab März, bevor es in den Osterurlaub geht, auch wieder die ersten „Weihnachtsgeschenke“ ins Tierheim gebracht werden.

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