Von 22 bis sechs Uhr

Radarkontrolle: Testweise Tempo 30 bei Nacht in Frankfurt

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Frankfurt - Mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen in der Nacht beginnt am Montag, 8. Juni, die zweite Phase des Frankfurter Verkehrsversuchs „Tempo 30 bei Nacht auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen“. Sie dauert bis zum 21. Juni.  Auf diesen Straßen wird verstärkt geblitzt.

„Mit dem Verkehrsversuch wollen wir verschiedene straßenverkehrsrechtliche Möglichkeiten in ihrer Wirkung für den Lärmschutz bewerten“, führt Stadtrat Stefan Majer aus. „Dazu gehört auch, die bestehenden Tempolimits verstärkt zu überwachen.“ Auf die Kontrollen wird bewusst offensiv hingewiesen, damit sich die Autofahrer in dieser Projektphase schnell darauf einstellen und ihr Fahrverhalten gegebenenfalls anpassen. Auch wenn das bei einer rücksichtsvollen Fahrweise nicht nötig sein sollte, wie Stadtrat Majer betont. Die Kontrollen werden von der Stadtpolizei Verkehrssicherheit durchgeführt.

Im Rahmen des Verkehrsversuchs werden die Straßen Nibelungenallee/Rotschildallee, Eschersheimer Landstraße, Untermainkai/ Mainkai/Schöne Aussicht und Lange Straße untersucht. In unterschiedlichen Situationen werden sowohl die Verkehrsmengen und gefahrenen Geschwindigkeiten als auch der Lärm gemessen. Anschließend wird eine Befragung der Anwohner sowie der Verkehrsteilnehmenden durchgeführt, um die gemessenen Ergebnisse mit den Erfahrungen der Bürger zu vergleichen.

Am 22. Juni beginnt dann die Phase drei. In den genannten Straßen werden dann die Schilder stehen, die in der Zeit von 22 bis 6 Uhr die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 beschränken. Nach einer Eingewöhnungszeit wird ab dem 6. Juli in Phase vier wieder verstärkt kontrolliert.

red

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