Den Joystick in der Hand: Sexy Kalender für Nerds

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Den Joystick hat Amelie fest in der Hand: Der Nerd-Kalender zeigt Computer-Klassiker und sexy Models. Fotos: Nerd-Dreams.com

Region Rhein-Main – Heiße Maschinen und heiße Mädels – das gehört auf sexy Kalendern zusammen. „Das können wir auch“, dachten sich drei Frankfurter und fassten einen Plan: Ein Kalender für Computer-Nerds! Die Maschinen holten sie aus dem Keller. Die Models über eine Agentur. Von Christian Reinartz

„Für alle möglichen Hobbys gibt es Kalender“, sagt Henning Schneider. „Nur für Computer gab es bisher keine.“ Und da die drei jungen Männer geschäftstüchtig sind und sich ausrechnen konnten, dass allein alte Personalcomputer keinen vom Hocker hauen, mussten Mädels herbei. „Das funktioniert bei Autokalendern ja auch“, sagt Schneider. Gesagt, getan. Die drei nehmen Kontakt zu einer Fotografin auf und buchen Profi-Models bei einer Agentur. „Wir wollten eben keine halben Sachen machen“, erklärt der Programmierer. Ein paar tausend Euro mussten sie vorstrecken. „Aber es hat sich gelohnt“, freut sich Schneider. „Das erste Shooting hat riesigen Spaß gemacht und die Bilder sind toll. “ Seine beiden Lieblinge: Die blonde Amelie und der graubraune Commodore 64 – die Kult-Kiste aller Computer-Nerds.

Den Begriff „Nerd-Kalender“ haben die Nerds, wie sich die jungen Männer gerne selbst bezeichnen, bewusst gewählt. „Das ist modern und jeder weiß, was damit gemeint ist.“ Überhaupt habe der Nerd von heute nur wenig gemein mit dem „Streber mit geklebter Brille und Taschenrechner in der Hemdtasche“, den man aus zahlreichen amerikanischen Teenie-Komödien kennt. „Nerds sind einfach Leute, die ein starkes Interesse an Computern und Technik haben“, versucht Schneider eine Beschreibung.

Der Kalender wird zunächst in einer Auflage von über tausend Stück gedruckt, soll nerdfreundlich übers Internet vertrieben werden, und zwar weltweit. „Schließlich gibt es auch in anderen Ländern bestimmt viele Programmierer, die sich die alten Kisten im Büro an die Wand hängen würden.“ Besonderer Clou: Der Kalender beinhaltet keinen üblichen Feiertage, sondern die „Festtage der Informatik-Branche“, verrät Henning Schneider. Der Rest bleibt ein Geheimnis bis zur Veröffentlichung im Oktober.

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