Das sind die Faschings-Trends 2011

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Monika Holzgreve aus Seligenstadt zeigt ein paillettenbesetztes Charleston-Kleid mit pinker Federboa und Stirnfeder.

Region Rhein-Main – Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür: Da darf es gerne schrill und bunt sein. Monika Holzgreve verkauft in Seligenstadt alles, was das Narren-Herz höher schlagen lässt und verrät den neuesten Faschings-Trend. Von Angelika Pöppel

„Frauen möchten sich zur Faschingszeit besonders schick machen“,weiß Monika Holzgreve. Und mit dem neuen Trend sieht jede Frau wie eine edle Tänzerin aus den 20er Jahren aus: Die knappen, oft mit Fransen besetzten Charleston-Kleider hängen auch im Geschäft von Monika Holzgreve. Mit Federboa und Stirnfeder ist das Outfit perfekt. Sie verkauft in Seligenstadt Berufsbekleidung, doch zur närrische Zeit macht sie ihr Hauptgeschäft. Sie hat rund 400 Kostüme im Sortiment und hunderte Accessoires, von barocken Perücken, Pailletten-Hüten bis hin zu Prinzessinnen-Schmuck.

Kinofilme sind Vorbild für Faschingszeit

Klassiker bleiben, wie in jedem Jahr, der Cowboy, die Prinzessin und barocke Kostüme. Seit dem Kinofilm „Fluch der Karibik“ mit Pirat Jack Sparrow „geht das Piratenkostüm immer“, sagt die Geschäftsführerin.

Dass sich der Trend an bekannten Kinofilmen orientiert, bestätigt auch Barbara Göttler von

karneval.depot.de. Im Internetshop sind die Kostüme der blauen „Avatar“, aus dem gleichnamigen Science-Fiction-Film bereits jetzt ausverkauft. Auch Batman, Superman und Starwars bleiben Klassiker, sagt Göttler.

Monika Holzgreve und ihre Mitarbeiter haben jetzt alle Hände voll zu tun. Zur Faschingszeit „ist der Laden fast zu klein“, sagt sie.

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