Nach Drohungen an Behörden

IS-Propaganda: Wohnungen von syrischen Brüdern durchsucht

Frankfurt - Wegen Propaganda für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind die Wohnungen zweier syrischer Brüder in Frankfurt durchsucht worden. Ihnen wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt heute mitteilte, ist der ältere Bruder bereits im Februar 2015 mit einem gefälschten und vom IS erbeuteten Pass nach Deutschland eingereist und deshalb auch verurteilt worden. Der 30-Jährige soll unter anderem in sozialen Netzwerken für den IS geworben und „in salafistischer Propagandamanier“ Drohungen gegen deutsche Behörden ausgesprochen haben. Die Durchsuchungen fanden bereits am Dienstag statt, unter anderem war dabei eine Softair-Waffe entdeckt worden. Festnahmen gab es nach Angaben der Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht.

Erst am vergangenen Samstag hatte die Frankfurter Polizei ein Treffen von Salafisten und Hasspredigern am Rebstockgelände verhindert. dpa/skk

Archivbilder

Großes Polizei-Aufgebot bei Salafisten-Versammlung

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Rubriklistenbild: © dpa

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