Warum weiß keiner

Irrer Busen-Trend: Stifte stecken in der Klemme

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Selfie mit Brust und Stift – dieser Trend erobert zur Zeit die Netzwelt.

Region Rhein-Main – Ist das Kunst oder kann das weg? Der neueste Trend bei Facebook, Instagram und Co. lässt selbst Social-Media-Nerds zweifeln: Frauen klemmen sich Stifte unter die Brust und machen davon ein Foto. Von Christian Reinartz

Erklären kann es keiner so richtig. Trotzdem erobert gerade ein irrer Trend die Netzwelt. Sein Name: „#carrypenunderbreast“. Unter diesem Hashtag posten abertausende Frauen bei Facebook und Co. Fotos ihrer halbnackten Brust. Darunter haben sie einen Stift geklemmt. Begonnen hat der Trend offenbar in Japan, ist erst nach China geschwappt und kommt jetzt über Russland und die USA auch ins Rhein-Main-Gebiet. Die ersten Frankfurterinnen haben ihre Brust-Selfies schon gepostet. Aber was soll das ganze Stiftgeklemme überhaupt? Diverse Blogger behaupten, mit den Fotos wollten die Frauen beweisen, dass sie eine üppige Brust haben. Wobei in Japan und China die Körbchengrößen nachgewiesen kleiner sind als etwa in Deutschland. Doch das bedeutet auch: Hier könnten noch mehr Frauen zur Klemmerin werden.

Schon in den 70ern wurde geklemmt

Die Frankfurter Szene-Bloggerin Ivana Krzelj ist mit ihrem Blog „WTF IviKivi“ immer ganz nah an allem was gerade in ist. Ihr Urteil: „Man muss nicht jeden Trend mitmachen. Wenn es aber dazu führt, dass die unterschiedlichen Körperformen von Frauen dargestellt werden, hat es vielleicht auch etwas Gutes.“

Zudem: Unsere Frauen haben schon jede Menge Klemmerfahrung. Denn seit den 70ern wird in Frauenmagazinen der Hängebusen-Check empfohlen: Einfach einen Bleistift drunterklemmen! Bleibt er stecken, ist’s ein Hängebusen. Nur ein Foto hat davon bisher keiner gemacht.

Fotos: Stifte in der Busenklemme

Irrer Trend: Stifte unter die Brust klemmen

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