25 von 54 Filialen verkauft

Schuh Fink ist insolvent

+
Wegen Insolvenz schließt der Schuhändler Fink Schuhe und Sport GmbH. Welche der 54 Schuhfilialien mit unterschiedlichem Angebot von Sport über Chic geschlossen wird ist nicht gesagt.

Wiesbaden/Köln - Der insolvente Schuhhändler Fink Schuhe und Sport GmbH verkauft die Hälfte seiner Filialen. Die Mitarbeiter werden beim Übergang in ein neues Arbeitsverhältnis unterstützt.

Der insolvente Schuhhändler Fink Schuhe und Sport GmbH aus Wiesbaden hat einen Investor für zwei weitere Zweigstellen gefunden. „25 der insgesamt 54 Filialen werden somit verkauft werden“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch in Köln. Um welchen Investor es sich handelt, konnte Fink Schuhe nicht mitteilen.

Lesen Sie außerdem:

Sparkurs verhindert Aufstieg vom Fußballverein

Professioneller Schuhputzer aus Frankfurt

In Frankfurt kommen und gehen die Nachtclubs

Für die Mitarbeiter werde außerdem eine Transfergesellschaft gegründet. „Sie soll die Betroffenen dabei unterstützen, eine neue Arbeit zu finden“, sagte die Sprecherin. Das Unternehmen musste im Januar wegen unzureichender Kreditvergabe Insolvenz anmelden. Es ist mit 650 Mitarbeitern in 25 Städten in Deutschland vertreten.

Vergangene Woche hatte Fink Schuhe bekanntgegeben, mit der Merkur Shoe Group GmbH einen Investor für 23 Zweigstellen gefunden zu haben. Die Merkur-Gruppe ist ein Zusammenschluss verschiedener Filialen aus der Schuhbranche. Beteiligt sind zum Beispiel alle deutschen Salamander-Geschäfte.

Zu Entlassungen von Mitarbeitern und Schließungen von Fink-Geschäften wollte sich das Unternehmen am Mittwoch nicht äußern. Auch konnte nicht gesagt werden, welche Filialen verkauft wurden.

dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare