500 neuen Wohnungen

Aus Honsell-Dreieck  wird Hafenpark-Quartier

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500 Wohnungen sollen im neuen Hafenpark-Quartier entstehen, hinzu kommen Büros, eine Kita und ein Hotel.

Frankfurt - Die Pläne für ein neues Einkaufszentrum sind vom Tisch, dafür gab es einen anderen Durchbruch: Auf dem Honsell-Dreieck an der Hanauer Landstraße  direkt am Ostbahnhof soll in Zukunft das „Hafenpark Quartier“ entstehen.

Darauf einigten sich in einem Treffen die Stadt Frankfurt mit Baubürgermeister Olaf Cunitz und der Vertreter der Hamburger Investorengruppe, Thorsten Testorp. Cunitz zeigte sich erfreut, dass nach jahrelangen Diskussionen um das Areal endlich ein Durchbruch erzielt sei. Mehr als 500 Wohnungen sind dort in Nähe der Europäischen Zentralbank geplant, von denen zirka ein Drittel über das Mittelstandsprogramm gefördert werden sollen. Nach den jetzigen Planungen wird mit 110.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche gerechnet, davon 31.000 Quadratmeter für Büros, 50.000 für Wohnungen und 15.000 für eine Hotelnutzung. Für den Einzelhandel sind lediglich 2000 Quadratmeter geplant. „Auch eine Kita ist vorgesehen“, sagte Cunitz nicht ohne Stolz. „Wir freuen uns, dass wir nunmehr partnerschaftlich mit der Stadt Frankfurt ein tragfähiges Bebauungskonzept für das Honsell-Dreieck entwickeln konnten und verfolgen eine zügige Realisierung des ‚Hafenpark Quartiers‘“, sagte Thorsten Testorp, geschäftsführender Gesellschafter der B&L Gruppe. Er erhofft sich durch die Bebauung eine deutliche Belebung des Viertels. Die Häuser sollen eine Höhe von 60 Metern nicht überschreiten. Weiter plant die Gruppe auf dem Molenkopf ein Hotel mit Eigentumswohnungen, wobei zum heutigen Zeitpunkt die Zimmer und Quadratmeterzahlen noch nicht bezifferbar seien. Einig waren sich beide Parteien, dass mit der Bebauung eine Stärkung des Wohnens im Ostend einhergehe, wobei die Europäische Zentralbank allein durch ihre Höhe eine Leuchtturmfunktion inne hätte. js

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