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Frankfurt – Die Erfolgsstory geht weiter: Nach dem Award beimFilmfest in München hat der Studentenfilm „Frankfurt Coincedences“ von Regisseur Enkelejd Lluca und Kameramann Dennis Mill tatsächlich beim Hessischen Hochschulfilmpreis 2011 gewonnen. Von Mareike Palmy

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Studenten machen Kino

Drehbuchautor Enkelejd Lluca aus Frankfurt und Kollege und Kameramann Dennis Mill hatten den Spielfilm im Wintersemester am Mediencampus Dieburg der Hochschule Darmstadt produziert. „Das ist eine riesige Annerkennung für unsere ganze Arbeit“, freut sich Enkelejd Lluca. Auch Dennis Mill kann sein Glück noch gar nicht fassen: „Wir haben viel Zeit und Geld in unseren Abschlussfilm gesteckt, was sich jetzt auszahlt“, freut sich der 27-Jährige hinter der Kamera.
Der mit 7500 Euro dotierte Preis ist bisher der Höhepunkt in der Karriere der beiden Nachwuchsfilmer. Und die geht jetzt steil bergauf. Schon im nächsten Frühjahr wird die Münchner Eclipse Filmverleih GmbH „Frankfurt Coincedences“ in die großen Kinos bingen. Zunächst in Darmstadt, Frankfurt und anderen hessischen Städten, dann deutschlandweit in den Metropolen wie Berlin, Hamburg und Köln.

Am Dienstag erst krönte der Film, um ein Frankfurter Mehrfamilienhaus, in dem unterschiedliche Kulturen und Generationen mit ihren Gefühlen um Heimat und Familie aufeinander treffen, das eDiT-Filmfestival in Frankfurt. Für den Abschlussstreifen gab es viel Applaus.

Hoffnung für den deutschen Film

Wenn der Film in Frankfurt gezeigt wird, ist das für mich etwas ganz Besonders und eine emotionale Sache. Das Thema Heimat und Verbundenheit taucht bei mir immer wieder auf“, erklärt der 25-jährige Nachwuchsregisseur.

Großes Kino made in Hessen!“, so urteilte auch die Jury über ihre Auswahl. Thomas Burnhauser, betreuender Professor der ausgezeichneten Studenten ist natürlich mächtig stolz auf seine Schützlinge: „Enkelejd Lluca hat mit seinem außergewöhnlichen Drehbuch einen mutigen, kraftvollen und berührenden Film realisiert. Die Kreativität des gesamten Teams freut mich sehr. Mill und Lluca sind für mich die Hoffnung des neuen deutschen Films.“

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