Hofheim

Bekannter Straftäter liefert sich Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeiwagen

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Hofheim - Nach einem Streit mit seiner Freundin hat sich ein bekannter Straftäter eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert, wie jetzt bekannt wurde. 

Ein bekannter Straftäter lieferte sich am Donnerstagabend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Vorausgegangen waren Streitigkeiten zwischen dem 39 Jahre alten Mann aus Schwalbach und seiner 38 Jahre alten Freundin, in deren Wohnung in der Frankfurter Straße in Hofheim. Der offenbar unter Drogen stehende Mann, welcher natürlich auch nicht im Besitz eines Führerscheines ist hatte seiner Bekannten die Fahrzeugschlüssel und das Portemonnaie entwendet, zudem hatte er die Frau bedroht.

Der Täter stahl den Wagen der Frau, einen grünen Audi A 6 und flüchtete mit diesem in Richtung der Rheingaustraße. Die Fahrzeugbesitzerin hatte die Polizei verständigt, erste Streifen sichteten den Wagen bereits in der Rheingaustraße und nahmen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Mit hoher Geschwindigkeit ging die Flucht über die Rheingaustraße in Richtung Flörsheim - Weilbach. An der Anschlussstelle zur BAB A 66 in Richtung Wiesbaden fuhr der Fahrzeugdieb in die Auffahrt ein, schaltete das Licht aus und bremste so stark ab, dass der erste folgende Streifenwagen auffuhr, mit dem Audi zusammenstieß und durch den Aufprall gegen die Leitplanken geschleudert wurde. Am Streifenwagen entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro, die Besatzung blieb unverletzt.

Mehrere weitere Streifen nahmen die Verfolgung über die A 66 in Richtung Wiesbaden auf. Mit ausgeschaltetem Licht und hoher Geschwindigkeit flüchtete der Audi über die Anschlussstelle Wiesbaden Erbenheim - Berliner Straße. In Bereich eines Einkaufsmarktes konnte das Fahrzeug aufgefunden werden, der Dieb entkam zu Fuß. Den Schwalbacher erwartet nun eine Vielzahl von eingeleiteten Strafverfahren. Neben dem Fahrzeugdiebstahl, der Bedrohung und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis, wäre dies auch eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Auch diverse Regressansprüche der Versicherungen werden die Flucht zur bleibenden Erinnerung machen.

red

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