Dem Himmel ganz nah

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Die DJs Doctor Plesman (von links), Tilmann Cologner und Amin Fallaha in der Bar im 25. Stock.

Region Rhein-Main – Erst seit wenigen Wochen hat das Restaurant „Pret a diner – A Tree House“ in Frankfurt geöffnet. Doch bald wird es seine Türen schon wieder schließen. Denn das Lokal im Nextower mitten in der City ist ein Pop-up-Restaurant – und die haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Von Julia Renner

Der riesige Nextower an der Großen Eschenheimer Straße steht leer. Eigentlich. Seit Anfang September sind zumindest zwei Etagen belegt. Der bekannte Frankfurter Gastronom Klaus Peter Kofler hat im 24. und 25. Stock ein Pop-up-Restaurant eingerichtet. Pop up deshalb, weil es plötzlich auftaucht und nach einiger Zeit genauso plötzlich wieder verschwunden ist.

Deshalb ist so manches auch improvisiert.„Große Teile der Küche sind angemietet, viele Möbel sind vom Flohmarkt oder von Freunden zusammengesammelt. So hat jedes Möbelstück seine eigene Geschichte“, sagt Projektleiter Martin Ringler. 130 Sitzplätze bietet das Restaurant, das sich über zwei Etagen erstreckt. Hinterm Herd steht derzeit Sternekoch Juan Amador und zaubert für die Gäste Drei-Gänge-Menüs. Auch eine Bar gibt es, draußen im 25. Stock. Auf bequemen Sesseln, mit kühlen Drinks und Musik des Berliner DJs Doctor Plesman lässt sich ein spektakulärer Blick über die Mainmetropole genießen.

Noch bis 15. Oktober hat das „Tree House“ geöffnet.„Und es läuft gut“, sagt Ringler. Es mussten sogar schon Gäste abgewiesen werden, weil nicht genug Platz ist. Ringler kann sich vorstellen, dass das Pop-up-Restaurant in die Verlängerung geht. Dauerhaft wird es das Baumhaus aber nicht geben. „Das ist nicht der Plan“, sagt Ringler. Schließlich stecke die „Idee der Verknappung“ dahinter. Als Gast kommen kann übrigens jeder, allerdings erst nach einer Registrierung im Internet. Und zwar unter www.pretadiner.com und www.koflerkompanie.com.

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