Wer hext, kommt in die Psychiatrie

Zu "Der Hexenmeister von Offenbach: Mit guter Magie gegen Dämonen" vom 23. November.Gut, dass Sie in dieser Ausgabe auf die Gefahren des Drogenmissbrauchs bei Jugendlichen aufmerksam machen.

Erstaunlich dagegen ist, dass sie nur ein paar Seiten weiter einen geradezu einladenden Artikel über magische Praktiken bringen, die genauso gefährlich sind wie der Drogenmissbrauch. Die Risiken und Nebenwirkungen sind nur verborgener. Auch hier führt der Weg sehr oft in die Psychiatrie. Ob weiße oder schwarze Magie, es ist doch dasselbe, nämlich Zauberei! Ich rede hier noch von Zaubertricks. Die weiße und die schwarze Magie versuchen sich die unsichtbare Welt dienstbar zu machen. Der Unterschied zwischen beiden ist lediglich, dass die weiße Magie sich religiöser Begriffe bedient und zum Beispiel das Kreuz noch nicht auf den Kopf stellt. In der weißen Magie bildet man sich ein, diese Kräfte zum Guten nutzen zu können. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis diese Kräfte den Nutzer nutzen. Aber zu was?

Wer sich schlau machen will, wende sich an Pfarrer Kai Funkschmidt vom Zentrum für Weltanschauung der Evangelischen Kirche unter Tel.: (069) 97651821.

Gemeindepädagogin Margret Heckert

Obertshausen

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