Der Hexenmeister von Offenbach: Mit guter Magie gegen Dämonen

Das, was Jochen Kalmbacher dort macht, ist echt. Ein magisches Ritual. Er hat damit das Tor zum Reich der Toten geöffnet, sagt er. Mitten in Offenbach, Am Klingenrain.Gefahr, dass etwas passiert, besteht nicht. Kalmbacher ist ein erfahrener Hexenmeister.

In seinem Institut Morgana bringt er Frauen die magischen Künste bei, bildet sie zu Hexen aus. Seine Mitarbeiterinnen bieten dazu noch Reiki-Anwendungen an, bei denen sie kosmische Energie durch Handauflegen in den Patienten leiten."Die ganzen alten Vorurteile sollte man aber gleich vergessen", sagt Kalmbacher lachend. "Wir sind keine gruseligen Hexen und Magiere, die mit Knollennase und Warze auf der Nase ums Feuer tanzen." Bei den meisten Menschen habe sich ein solch gräusliches Bild im Kopf eingebrannt, erklärt er die Lage.Kalmbacher ist nämlich ein weißer Magier der hawaiianischen Huna-Schule, sozusagen ein Hexer, der sich dem Guten verschrieben hat. Er arbeitet mit selbst geschriebenen Zauberbüchern, keltischen Karten, um in die Zukunft zu blicken und dem Pendel, um etwa unentdeckte Krankheiten aufzuspüren.Die Frauen, die er ausbildet, wollen mit ihrer Hexerei ebenfalls nur Gutes erreichen. Oberste Regel im Offenbacher Hexenzirkel, der einmal im Monat in Kalmbachers Institut zusammenkommt: Niemandem mit der Magie Schaden zufügen."Das fällt sonst sofort auf uns zurück", erklärt seine Schülern Elke Gadanak. Sie selbst hat sich mittels der Hexerei schon einen besseren Job verschafft. Und auch ihre Hexen-Kollegin Bea Leue ist überzeugt, dass Zaubersprüche, ihr beruflichen Erfolg bringen werden."Allerdings nehmen wir es uns heraus, uns gegen schwarzmagische Angriffe wirkungsvoll zu wehren", räumt Kalmbacher ein. Davon gebe es mitunter einige, denn in Offenbach wohnten auch Magiere der dunklen Seite der Macht. So sei es schon einmal passiert, dass eine Bekannte verhext worden ist. "Sobald sie in den Raum gekommen ist, sind alles Bilder von den Wänden gefallen", erinnert sich Kalmbacher an einen besonders schweren Magie-Angriff mit Poltergeist-Symptomen. Mit einem gemeinsamen Ritual habe man die Sache aber wieder in den Griff bekommen. Weiß schlägt also Schwarz.Dennoch ist sich Kalmbacher sicher, dass die dunklens Künste stärker werden. "Es gibt immer mehr Dämonen unter den Menschen", sagt er unheilschwanger. Mit Dämonen meint er keine gehörnten Schrecken, sondern Menschen, die nur auf Kosten anderer leben, die andere aussaugen ohne selbst etwas Gutes zu tun. Das Paradebeispiel eines Dämonen sei Dieter Bohlen, so Kalmbacher.Wenn es nach seiner Weltanschauung geht, dauert die schwarze Übermacht nicht mehr allzu lange. "Schon 2012 wird es eine Zäsur geben", ist er sicher. Nach seinem Glauben beginnt dann eine neue Phase, die nur noch ein Drittel aller Erdenbürger miterleben werden. "Die Dämonen werden dann auf der Strecke bleiben."Weitere Informationen zu Kalmbachers Kursen gibt es im Internet unter www.esoterik-morgana.de

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