Von Hessinnen für Hessen aus Hessen

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Katja Zöller mit dem traditionellen Bembel und Kari Deppe mit der schwarzen Variante im Hessen Kaufhaus in Bornheim.

Frankfurt – So kreativ sind die Hessen: Ob Plastik-Geripptes für Kinder, Apfelweinmarmelade oder eine Tastatur mit Dialekt – all diese Produkte stammen aus Hessen und finden sich deshalb in den Regalen des Hessen Kaufhauses von Kari Deppe und Katja Zöller in Bornheim. Von Angelika Pöppel

Das hessische Wappentier gibt es im Hessen Kaufhaus als goldene Deko-Figur.

„Das Konzept hat eingeschlagen“, sagt Katja Zöller, Mitinhaberin des Hessen Kaufhauses in Frankfurt, das am Samstag sein einjähriges Bestehen in der Berger Straße 288 feierte. Nach einem Jahr haben Katja Zöller und Kari Deppe ihr Sortiment um 1700 Produkte erweitert. Die Inhaberinnen sind aber ständig weiter auf der Suche nachProdukten, die in Hessen hergestellt werden. Das Argument: „Made in Hessen“ überzeuge die Kunden, sagt die Frankfurterin. Denn ihre Geschäftsidee „wird als Förderung der hessischen Wirtschaft“ angenommen. Die neueste Errungenschaft der Frauen ist die hessische Tastatur: „Die bringt unsere Kunden immer zum Lachen.“ Denn sie ist beschriftet mit A, wie „Aschebeschä“ oder B, wie Bembel. Nicht nur Souvenirs und die Grundausstattung für echte Hessen, wie den Bembel, gibt es bei ihnen. Auch Produkte, die nicht auf Anhieb mit dem Hessenland in Verbindung gebracht werden, aber in Hessen produziert werden, verkaufen die Frankfurterinnen. Verkaufsschlager sind die Schaumküsse der Firma Köhler aus Hainburg. „Es ist ein Geheimtipp geworden, dass wir die Küsse verkaufen“, verrät Zöller.

Die skurrilsten Produkte aus Hessen

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