Rückblick

Unsere Helden 2014: Menschen die Herausragendes leisteten

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Tugce.

Offenbach – Diese fünf Menschen haben uns 2014 berührt. Sie haben Herausragendes geleistet, Mut bewiesen, sind über sich hinaus gewachsen. Aus allen Artikeln, die in diesem Jahr im EXTRA TIPP erschienen sind, haben wir diese ganz unterschiedlichen Typen ausgesucht. Das sind unsere Helden.

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Marko Pipic darf ins Spessart-Camp

Yassin macht seine ersten Schritte

Eritreas Schutzengel heißt Heinz Schiedhering

Einer, der für uns Heldenstatus hat, ist Marko Pipic. Neun Kandidaten stellten sich auf extratipp.com zur Wahl. Der 2,05 Meter große Hüne bekam die meisten Stimmen und zog mit zehn anderen Kandidaten ins Spessart Camp ein. Dort ging’s darum, eine Woche im Wald zu überleben. Er hat gefroren, gehungert, robbte sich per Seil über eine Schlucht, litt unter der Trennung von seiner Frau und seinen Töchtern und gewann nicht. Doch diese einwöchige Erfahrung will er nicht mehr missen. Eine ganz andere Erfahrung machten die Macher des Offenbacher Patenschaftsmodells. Im März bekamen sie den Citoyenne-Preis verliehen. Der EXTRA TIPP unterstützt den Preis bereits zum zweiten Mal mit 5000 Euro. Diesmal ging’s um kreative Generationenprojekte. Beim Patenschaftsmodell unterstützen ehrenamtliche Paten Hauptschüler, um sie für einen Schulabschluss zu qualifizieren. Zuvor bekam kaum einer der Hauptschüler einen Ausbildungsplatz, mit dem Patenschaftsmodell sind es nun 90 Prozent Vermittlungserfolg. Unsere Helden im Kleinen!

Ein weiterer kleiner Held ist Yassin. 2012 wandte sich seine Mutter an den EXTRA TIPP, weil ihr kleiner Sohn von den Ärzten schon abgeschrieben wurde. Er werde niemals laufen. Daraufhin kam eine Spenden-Lawine ins Rollen. Nach zahlreichen aufwändigen Therapien war es in diesem Frühjahr soweit: Yassin machte sechs Schritte am Stück. Er wird nicht aufgeben und weiter kämpfen, das verspricht er den vielen Spendern.

Wenn’s ums Spendensammeln geht, leistet er Unvorstellbares. Heinz Schiedhering investiert seine Kraft in die Hilfe für Eritrea. Der inzwischen 81-Jährige sammelt seit über 25 Jahren Hilfsgüter, koordiniert Container-Transporte und reist immer wieder nach Ostafrika, um sich vor Ort über die Lage zu informieren. So, wie in diesem Frühjahr. Der EXTRA TIPP begeleitet die Hilfe für Eritrea regelmäßig und machte sie zu seiner Herzensangelegenheit. Schiedhering hält derweil Vorträge, organisiert Medikamente und engagiert sich derzeit beim Bau eines Kindergartens in einem afrikanischen Dorf. Eins steht fest: Eritreas Schutzengel heißt Heinz Schiedhering.

Eine wahre Heldin war auch Tugce für viele Menschen in der Region. Sie ist nicht zurückgewichen, nicht davor zu helfen und auch nicht vor dem Pöbler, der sie aus dem Leben schlug. Eine Region ist erschüttert. Die junge Frau kehrt nie wieder zurück, in unserer Erinnerung wird sie immer bleiben.

agk

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