Hassan Annouri zieht um

Hassan Annouri eröffnet "Legends Store"

Schwergewichte der Szene (von links): Ardi Goldmann, André Lieberberg, Sabine Mühlbauer , David Gergely, Hassan Annouri, Mo Rahimi, Sadi Sanlav, Thommy Tritsch. Unten: Erste Einblicke ins neue Legends.

Frankfurt – Bar, Barber, Tattoo-Studio – die Mischung von Hassan Annouris „Legends Store“ war schon in der Zeilgalerie erfolgreich. Am Freitag eröffnet der Musiker nun sein neues „Legends“ an der Stephanstraße. Mit im Boot: Die Crème de la Crème des Frankfurter Nachtlebens. Von Christian Reinartz 

Die Ansprüche mit denen Hassan Annouri sein neues Legends eröffnet, sind hoch. Der Laden soll eine der angesagtesten Szene-Bars werden, die die

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Annouri will zurück in die Charts

Mainmetropole je gesehen hat. „Für Schickimickis machen wir das hier aber nicht“, stellt Annouri klar. „Ich will gute Leute, die die Stimmung hier genießen und einfach Typen sind.“ Dass Annouris Konzept aufgehen wird, scheint schon jetzt klar zu sein, betrachtet man sich die Liste seiner Partner. Zur illustren Runde gehören die ganz großen Namen des Frankfurter Nachtlebens: Ardi Goldmann (Vermieter), André Lieberberg (Veranstaltungen), Sadi Sanlav und Mo Rahimi (beide Inhaber des „Little Italy“, des „Druckwasserwerks“, Betreiber sämtlicher Dunkin-Donuts-Filialen in Rhein-Main und neben Annouri die Hauptmacher des Legends), David Gergely und eben Hassan Annouri, der vor Ort der Chef sein wird. Der marokkanischstämmige Musik-Produzent lebt fürFrankfurt wie kein anderer. Fast jeder seiner Songs ist eine Hommage an seine Heimatstadt am Main.

William Dodoo wird Barchef

Den EXTRA TIPP hat Annouri schonmal vorab einen Blick ins Innere des Legends gewährt. Dort sieht es noch wild aus. Überall wird gesägt, gebohrt, gehämmert. „Wir müssen bis Donnerstag fertig werden“, sagt Annouri und gibt Anweisungen, wo die Eiswürfelmaschine für den Barbetrieb angeschlossen werden soll. Hinter dem Tresen wird kein geringerer als William Dodoo als Barchef stehen. Der Mann gilt in der Szene als einer der besten Barkeeper, die Deutschland zu bieten hat.

Die Treppe hoch beginnt das Reich von Ali Yunas. Der Barbier der alten Schule hatte schon im alten Store Frankfurts Bärte in Form gebracht. An der Stephanstraße bekommt er sein neues Reich. Insgesamt vier Barbiere werden dort zukünftig das Rasiermesser schwingen. Direkt nebenan, durch eine riesige Glasscheibe getrennt, wird tätowiert. Gekachelt ist der Raum schon mit grau-glänzenden Platten. Eine alte Harley steht abgedeckt in der Ecke. Sie soll später an die Decke gehängt und beleuchtet werden. „Das wird der absolute Wahnsinn“, sagt Annouri. Man merkt, dass er sich mit dem Legends einen Traum erfüllt. Und es scheint wirklich ein Traum zu werden: Ein Traum für Annouri, Sanlav und Rahimi. Und einer für viele Frankfurter.

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