Hartmut Pachl hilft jetzt in Somalia

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Der EXTRA TIPP hat schon mehrmals über die Einsätze von Hartmut Pachl für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ berichtet.

Hanau/Nairobi – Hartmut Pachl ist schon wieder für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ im Einsatz. Diesmal hilft der Krankenpfleger vom Klinikum Hanau bei einem Projekt in Somalia mit. Von Norman Körtge

„Ich bin sehr froh, wieder im Einsatz zu sein. Mein Vertrag läuft diesmal sogar für ein ganzes Jahr“, berichtet Hartmut Pachl aus der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Bereits vor zwei Jahren war Pachl für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ im Hochland von Äthiopien tätig und kämpfte dort unter anderem gegen Kal Azar – das Schwarze Fieber, das bei Nichtbehandlung oft tödlich endet (der EXTRA TIPP berichtete, siehe Ausriss).

Nairobi ist momentan allerdings nur so etwas wie ein Ausweichstandort. Denn eigentlich ist er einem Projekt in der Stadt Galcayo zugeteilt, das im Landesinneren des Nachbarlandes Somalia liegt. „Somalia ist derzeit leider durch seine Piraten und sein gefährliches Chaos bekannt“, erzählt Pachl. Aus Sicherheitsgründen war er deshalb erst jeweils für ein paar Tage vor Ort, bevor ihn eine zweimotorige Cessna in das vier Flugstunden entfernte Nairobi zurückbrachte. „Wir haben in Galcayo ein großes Projekt mit Ernährungshilfe, Impfprogramm gegen Tuberkulose und ein Krankenhaus mit Chirurgie. Es ist nicht einfach, nicht dauerhaft vor Ort sein zu können“, berichtet der gelernte Krankenpfleger.

Während er in Nairobi ist, hält er per Telefon und E-Mail Kontakt zu den einheimischen Helfern. Doch die Lage könnte sich schon bald ändern. „Wenn alles gut geht, werden wir unsere Besuche bald auf bis zu drei Wochen am Stück ausdehnen können“, hofft Pachl. Dann kann der Hanauer endlich jeden Tag mit anpacken.

Der EXTRA TIPP hat schon mehrmals über die Einsätze von Hartmut Pachl für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ berichtet.Nachzulesen im Internet unter http://www.extratipp.com.

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