Kommetar

Harte Maßnahmen gegen die IS-Mörder

EXTRA TIPP-Redaktionsleiter Axel Grysczyk

Eine Demokratie  muss sich gegen ihre Feinde wehren. In den 70ern waren es linksgerichtete Terroristen, heute sind es junge fanatische Deutsche, die bereit sind, für die Terrororganisation IS im Irak in den Krieg zu ziehen. Ein Kommentar von Axel Grysczyk 

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Zig Landesinnenminister haben bereits davor gewarnt, dass sie – wenn sie lebend zurückkehren – tickende Zeitbomben sind. Und wenn sie ihre Pässe abgeben, sind diese in der Hand von kaltblütigen Terroristen  – eine weitere Gefahr. 500 solcher Kämpfer gibt es bei IS, schätzt Salafismus-Experte Ismail Tipi  in einem Artikel im EXTRA TIPP.
Warum werden diese tickenden Zeitbomben zumindest nicht teilweise dadurch entschärft, dass man ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft entzieht?.

Juristisch mag das nicht so einfach sein. Das sind Lehren aus der NS-Zeit. Doch die Bundesrepublik hat einen anderen Charakter als das Deutschland der 30er Jahre. Wer nachgewiesen als deutscher Staatsbürger für die IS-Mörder  kämpft, hat alles, wofür unsere Gesellschaft steht, aufgekündigt. Wer für sich entschieden hat, dass er auf der anderen Seite steht, der soll das spüren. Zumindest sollte geprüft werden, ob es juristisch möglich ist, die Staatsbürgerschaft dieser im Irak  kämpfenden Deutschen einzufrieren.

Eine schnelle militärische Lösung wird es in dem Konflikt mit der IS nicht geben. Es ist ein langer Weg der kleinen Schritte und der Unnachgiebigkeit. Staatsbürgerschaft weg – das wäre mal ein erster Schritt.

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