Anklage wegen versuchtem Totschlags

Hammer-Attacke gegen Ex-Freundin: Mann schweigt

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Frankfurt  - Weil er seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Hammer durch das Treppenhaus getrieben und ihr auf den Kopf geschlagen haben soll, steht ein 31-Jähriger seit Dienstag vor Gericht.

Die damals 20-Jährige war im April 2011 nicht das einzige Opfer der Wutattacke. Auch eine Freundin der 20-Jährigen wurde mit dem Hammer verletzt, als sie der Angeklagte durch das Treppenhaus  des Einfamilienhauses in Frankfurt-Fechenheim   hetzte. Am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt  schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Ihm wird versuchter Totschlag  vorgeworfen.

Nach der Attacke hatte sich der Mann zunächst wegen gefährlicher Körperverletzung  vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten müssen. Der Richter sah in dem Verfahren jedoch Anhaltspunkte für einen Tötungsvorsatz, weil der Mann Tötungsabsichten geäußert haben soll. Die Sache wurde schließlich an das Landgericht verwiesen.

Die Freundin der 20-Jährigen bestätigte die Gewalttätigkeiten des Angeklagten am Dienstag im Zeugenstand. Die Folgen der Attacke seien für beide Frauen aber nicht sehr schlimm gewesen. So sei man noch in derselben Nacht nach einer ärztlichen Versorgung in einer Diskothek tanzen gegangen. dpa

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