71 km/h zu schnell

Halbzeit im Blitzmarathon: Für einige Raser wird es teuer

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Symbolbild

Rhein-Main - Seit sechs Uhr läuft der zweite europaweite Blitzmarathon. Die Polizei und Kommunen in Hessen beteiligen sich 24 Stunden lang an dem Verkehrspräventionstag. Nach der Hälfte der Zeit sind den Polizisten schon einige spektakuläre Raser vor die Linse gefahren. 

Insgesamt sind bis morgen Früh um sechs Uhr fast 1000 Polizisten sowie Mitarbeiter teilnehmender Kommunen an 362 Messstellen im Einsatz. Alle Kontrollorte waren im Vorfeld bekannt gegeben worden. Nach den ersten zwölf Stunden liegen nun erste Meldungen von den Blitzstellen vor. Die Ergebnisse reichen von wenigen unbedeutenden Verstößen bis hin zu Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 50 km/h. 

Auch an diesem Blitzmarathon hatte sich das Gros der Verkehrsteilnehmer offensichtlich gut über die hessischen Messstellen informiert. Meist hielten sie sich an die geforderten Höchstgeschwindigkeiten und wenn sie das erlaubte Limit überschritten, dann nur in geringem Maße. Allerdings fuhren auch einige Raser durch die Messtechnik.

Archivbilder von früheren Blitzer-Aktionen

Bitte lächeln: „Blitz-Marathon“ in Bildern

Auf der A480 von Gießen auf die A5 in Richtung Kassel ist ein Tempo-Limit von 80 km/h eingerichtet. Dort gingen den Mitarbeitern der Polizeiautobahnstation Mittelhessen mehrere Temposünder ins Netz. Ein Mann aus Großbritannien und ein Nordrhein-Westfahle sorgten für die traurigen Geschwindigkeitsrekorde. Beide wurden mit ihren Pkw mit 151 km/h gemessen. Auf den Raser aus dem benachbarten Bundesland kommen 650 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot zu. Der Brite hinterlegte eine Sicherheitsleistung von 880 Euro. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, fällt er nicht unter die Punkte- und Fahrverbotsregelung. 

Die Gesamtstatistik des zweiten europaweiten Blitzmarathons liegt frühestens am morgigen Vormittag vor. red

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