Grüne Oase gesperrt

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Wolfgang Herder, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins in Bad Homburg will den Ferdinandsplatz für Bewohner, Kurgäste und Geschäftsleute öffnen.

Bad Homburg – Eine kleine, grüne Oase zwischen Wohn- und Geschäftshäusern in Bad Homburg ist der Ferdinandsplatz. Doch eine Eisenkette versperrt den Weg auf die Grünfläche. Wolfgang Herder vom Kur- und Verkehrsverein fordert eine Umgestaltung, damit Bad Homburger den Platz nutzten können. Von Angelika Pöppel

Der Ferdinandsplatz ist zwar grün, aber nicht zu benutzen“, sagt Wolfgang Herder, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins in Bad Homburg. Denn das Betreten der Rasenfläche ist verboten. Der Platz sei gähnend leer, ohne Erholungswert, sagt Herder. Doch das soll sich ändern. Gerade anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Titels „Bad“ für Homburg sei eine Verschönerung angemessen. Der Vereinsvorsitzende fordert von der Stadt, Wege anzulegen und Bänke aufzustellen.

Hier könnten Geschäftsleute ihre Mittagspause verbringen oder Kurgäste verweilen“, sagt er. Denn direkt am Platz, der von sanierten Altbauten umringt ist, steht die Englische Kirche und zum Kurpark ist es auch nicht weit. „Ich will auf keinen Fall einen gepflasterten Platz“, sagt Herder. Denn davon gäbe es in Bad Homburg genug. Deshalb hat Herder die Stadt bereits informiert: „Die Umgestaltung soll keine Hauruck-Aktion werden, aber man muss es anpacken.“

Auch Oberbürgermeister Michael Korwisi setzte sich bereits für eine Neugestaltung ein. Er hat sogar einen Entwurf erstellen lassen. Herder ist zuversichtlich, dass der Platz in naher Zukunft verschönert wird.

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