Erfolgreiche Spendenaktion

Große Freude beim kleinen Julian: Sein Bus ist endlich da

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Frankfurt – Freude bei der Familie Zubrod aus Frankfurt. Nach Monaten der Spendensuche ist nun der dringend benötigte Kleinbus da, mit dem der fünfjährige Sohn Julian endlich wieder mehr am Leben teilnehmen kann. Von Dirk Beutel

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Es ist wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk und ein echter Segen für die ganze Familie Zubrod. Nach einer gefühlt unendlich langen Suche nach Spendern und finanzieller Hilfe steht der so sehnlichst gewünschte Kleinbus endlich fahrbereit und fertig umgebaut auf der Straße.
Im August hatten Marc und Yvonne Zubrod auch um die Hilfe der EXTRA TIPP-Leser gebeten, um sie bei der Finanzierung eines behindertengerechten Busses zu unterstützen.

Grund: Der fünfjährige Sohn Julian leidet an einer spinalen Muskelatrophie, einer Form des Muskelschwundes. Er wird sein ganzes Leben auf fremde Hilfe und seinen Rollstuhl angewiesen sein. Denn die Krankheit ist unheilbar.

Zuletzt hatte die Familie gar kein Auto

Daher waren ohne ein entsprechend ausgerüstetes Gefährt die Hürden des Alltags für die ganze Familie nur mit großen Mühen zu überwinden. Der alte Kombi hatte gerade einmal soviel Platz, um den Rollstuhl im Kofferraum unterzubringen. Arztbesuche oder Termine zur Physiotherapie bedeuteten für die Familie immer wieder neue Herausforderungen. „Die vergangenen Monate mussten wir sogar ganz ohne Auto klarkommen, weil der Kombi nur noch schrottreif war“, sagt Mutter Yvonne Zubrod. Doch seit kurzem ist zumindest dieses Problem vorläufig gelöst. Der so dringend benötigte Kleinbus ist vor zwei Wochen fertig geworden. Inklusive der nachträglich eingebauten Rollstuhl-Rampe, deren Kosten in Höhe von etwa 2500 Euro vom Sozialrathaus Bockenheim übernommen wurden.

Jetzt kann es endlich zur Tante nach Köln gehen

In den neuen Kleinbus passen Julian und sein Rollstuhl, auch wenn er einmal älter ist, komfortabel hinein, ebenso wie der Rest der insgesamt sechsköpfigen Familie. „Jetzt können wir alle gemeinsam endlich Julians Tante in Köln besuchen, auf die er sich so wahnsinnig freut“, sagt Yvonne Zubrod. Und die so wichtigen Termine bei Julians Orthopäde wegen seines Rollstuhls und dessen Stehständer haben die Zubrods sogar schon erledigt. „Vielen Dank an jeden einzelnen Leser des EXTRA TIPPs, der uns mit seiner Spende geholfen und unterstützt hat. Jetzt kann Julian umso mehr am Leben teilnehmen“, sagt Yvonne Zubrod.

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