Platz für 670 Liter

Größter Bembel der Welt in Frankfurt

+
Der Frankfurter Apfelweinwirt Peter Häfner (l) und Keltermeister Jörg Stier (r) stehen am  Hauptbahnhof in Frankfurt am Main neben dem wohl weltweit größten Apfelweinbembel.

Frankfurt - Mehr als 670 Liter passen in den größten Bembel der Welt. Der überdimensionale Krug ist gestern in Frankfurt angekommen.

Lesen Sie auch:

Sie kämpfen fürs Stöffsche

Ebbelwoi aus der Dose

Diese Stöffsche ist ein EXTRA TIPP

EXTRA-TIPP-Ebbelwoi: Warten auf die richtige Reife

Der wohl weltweit größte Bembel ist am Sonntag nach einer Fahrt mit einer historischen Dampflok in Frankfurt angekommen. Der gigantische Apfelweinkrug fasst mehr als 670 Liter und wurde im rheinland-pfälzischen Höhr-Grenzhausen hergestellt. Eine Dampflok aus dem Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein holte den Riesenbembel ab.

Fest verzurrt in einer Holzkiste überstand er den Transport unter dem Motto "De Bembel kimmt haam" unbeschadet, wie ein Sprecher der Agentur Mainblick sagte. "Der Bembel ist intakt." Für die vielen Schaulustigen wurde die Transportkiste kurz geöffnet, damit Fotos gemacht werden konnten. Die Fahrt zum Hauptbahnhof dauerte allerdings rund eine halbe Stunde länger an veranschlagt.

Mehrere Hundert Beobachter hatten das Spektakel nach Angaben des Sprechers bereits bei der Abfahrt im Westerwald beobachtet. In Frankfurt wurde der Bembel auch mit hessischem Liedgut von der Mundartkapelle Rodauschiffer empfangen. "Hier ist ein Riesenauflauf", sagte der Sprecher.

Der größte Bembel der Welt

Der größte Bembel der Welt

Das fast 1,70 Meter hohe Gefäß wurde vom Verein Apfelwein Centrum Hessen vor einem Jahr bei dem Keramikkünstler Andreas Hinder in Auftrag gegeben. Dieser brauchte zur Herstellung eine halbe Tonne Westerwälder Steinzeugton. Der Riesenbembel wurde zunächst auf einen Lastwagen verladen. Am Mittwoch soll er bei einem Apfelweinfestival in der Frankfurter Innenstadt gezeigt werden, hieß es weiter. Anschließend wandert er in ein Apfelweinmuseum, das aber erst noch gegründet werden muss.

dpa

Mehr zum Thema

Kommentare