Verkehrsprobleme in Goldstein

„Poller weg“ ist keine Lösung

+
Josef Haas hätte diese Poller gerne weg. Andere befürchten dann mehr Verkehr und Raser.

Frankfurt  - „Diese Grenze muss weg“ titelte der EXTRA TIPP Anfang Februar über rot-weiße Absperrpfosten entlang des Harthwegs. Doch es gibt auch Befürworter. Von Norman Körtge 

„Diese Grenze muss weg“ titelte der EXTRA TIPP Anfang Februar über rot-weiße Absperrpfosten entlang des Harthwegs in Goldstein, die den Durchgangsverkehr verhindern sollen Anwohner Josef Haas hatte deshalb sogar einen Brief an Oberbürgermeister Peter Feldmann geschrieben, damit die Poller, die Haas an eine Zonengrenzen erinnern, abmontiert werden. Doch dagegen regt sich in der Nachbarschaft Widerstand.

Bürgerinitiative sammelt Unterschriften

„Die Poller stehen dort aus guten Grund“, meint Bernd Krause, zugleich Sprecher der Bürgerinitiative Goldstein West. Diese hat bereits 254 Unterschriften gesammelt, um sich gegen den mögliche Abbau der Poller zu wehren. Krause begründet das damit, dass der Schleichverkehr von und zur Bürostadt Niederrad zunehmen würde. Als während Bauarbeiten die Pfosten entfernt waren, seien sofort Autos mit OF-, MKK- und MTK-Kennzeichen durch die Siedlung gefahren.

Lesen Sie dazu auch:

Leser-Sprechstunde mit dem Oberbürgermeister

Neue Osthafen-Brücke wird nicht benutzt

Da es sich wie beim Sauerackerweg und Schüttenhelmweg um lange, gerade Straßen handelt, würde dort auch auch viel zu schnell gefahren. BI-Sprecher Krause stellt klar: „Es geht hier nicht um Einzelinteressen, sondern um die Gemeinschaft. Wir möchten als Anwohner unsere Interessen gewahrt sehen, ohne die Interessen anderer zu vernachlässigen.“

Ein einfaches „Poller weg“ jedenfalls sei keine Lösung. Deshalb arbeitet die Initiative auch selbst an Lösungen, damit sie nicht nach dem Ende der im Frühjahr geplanten Verkehrszählung mit fertigen Konzepten konfrontiert wird.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare