Zum Geburtstag: Auto zertrümmern auf dem Schrottplatz 

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Sangrine Schramm (links) und Kathrin Jendreysik (rechts) schenkten ihrer Freundin Judith Heitzmann ein Auto zum Zertrümmern auf einem Offenbacher Schrottplatz.

Offenbach – Statt Kaffee und Kuchen gab es für Judith Heitzmann aus Neu-Isenburg eine Schrottlaube und einen Vorschlaghammer zum Geburtstag. Die Party stieg auf dem Schrottplatz in Offenbach. Doch am Ende floss Blut. Von Angelika Pöppel

Vor seinem Unfall: Benjamin Beisel schlägt mit dem Hammer auf die Windschutzscheibe ein.

Fenster zerschlagen, auf der Motorhaube rumspringen, Reifen zerstören – alles war erlaubt. Kathrin Jendreysik, Benjamin Beisler und Sangrine Schramm schenkten ihrer Freundin Judith Heitzmann aus Neu-Isenburg zum 28. Geburtstag ein einschlagendes Erlebnis. Die Autoverwertung Fröhlich in Offenbach verkaufte über ein Internetportal Gutscheine für das Zertrümmern eines Schrottautos. Bevor der alte Seat in die Schrottpresse kam, tobten sich die Freundinnen an dem Kleinwagen aus. „Es war sehr anstrengend allein den Hammer hoch zukriegen. Aber ich konnte mich mal richtig auspowern“, sagt Heitzmann, die sich über das originelle Geschenk freute.

Auf dem Schrottplatz: Bezahlen fürs Draufhauen

Es sei eine gelungene Abwechslung zum Büroalltag. „Jeder durfte eine Scheibe einschlagen“, sagt Judith Heitzmann. Doch genau dabei kam es zu einem Unfall: Benjamin Beisler schlug so mit dem Hammer auf die Scheibe ein, dass sein Arm mit in die Scherben geriet. Er musste sofort ins Krankenhaus – die Ärzte zogen drei große Splitter heraus und nähten den Arm.

Die Mädels ließen sich aber davon nicht abhalten, den Seat weiter zu demolieren. Bereits nach 15 Minuten hatten sie all ihren Alltagsstress an dem Kleinwagen ausgelassen. „Danach war ich völlig entspannt“, sagt das Geburtstagskind.

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