So geht‘s: Er verdient mit Naturschutz Geld

Offenbach - Wer Mathias Hensel kennenlernt, der glaubt ihm. Er ist der Überzeuger: Listet Argumente auf, lässt einen spüren, selber erleben und gibt sich Mühe, dass sich Geschäftspartner und Kunden nicht überrumpelt fühlen.

Daher zweifelt niemand, wenn Kletterpark-Chef Hensel von seinen Visionen für den Fun-Forrest-Park in Offenbach erzählt. Und er sagt: "Ich verdiene mit Naturschutz Geld. Und ich sehe in Offenbach noch viel Potenzial."br /Für seine Naturschutzaktivitäten hat er zig Beispiele: Mitten in seinem Kletterpark neben dem Kickers-Stadion am Bieberer Berg hat er einen Barfußpfad für Kleinkinder angelegt. Dort können verschiedene Böden und Holzarten gefühlt und ertastet werden. Darüber hinaus habe er mit seiner 800.000-Euro-Investition den Leonhard Eißnert-Park aufgewertet, seinen Erhalt auf Jahre als Erholungsgebiet gesichert.br /70.000 Besucher seien es seit der Eröffnung Pfingsten 2007 gewesen, sagt er. Darauf lasse sich aufbauen und weiter investieren: Neben den vier bestehenden Parks in Holland, am Bodensee, in Kandel und Offenbach will der Mannheimer Hensel vier neue Fun-Forrest-Konzepte umsetzen.br /Und natürlich expandieren. Daher plant er das Naturfreundehaus am Parkeingang zu übernehmen. Aus zwei Gründen: Zum einen will er dort die Möglichkeit schaffen, auch größere Gruppen in seinen Kletterpark zu bewirten. Zum anderen soll dort ständig jemand wohnen. Hensel: "Wir hatten im vergangenen Herbst einige Vandalismusschäden. Wenn dort jemand von uns einzieht, wird das ungebetenen Besuch abhalten." Denn Hensel will mehr aus dem Offenbacher Standort machen: Er träumt von einem Biergarten vor dem Naturfreundehaus, von großen Firmenevents und ganz vielen Schulklassen, die fühlend und kletternd bei ihm die Natur erleben. Denn der Nervenkitzel bleibt das Hauptgeschäft des Fun-Forrest-Parks. Prickelnd: In 15 Meter Höhe geht man von Seilschlaufe zu Seilschlaufe, um den nächsten Baum zu erreichen und überquert den unter einem liegenden Kassenbereich des Parks. Insgesamt klettert man auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern. Dazu sind 12.000 Meter Stahlseil zwischen 140 Bäumen gespannt.br /Und da es sich um einen Spaß für die ganze Familie handelt, verlost der EXTRA TIPP zehn mal vier Karten für einen Familienbesuch im Offenbacher Fun-Forest-Park. Schreiben Sie uns unter Angabe ihrer Adresse und den Namen ihrer Kinder bis morgen, Montag, 20 Uhr, an redaktion@rheinmain-extratipp.de und gewinnen Sie viel Spaß mit 170 Kletterelementen im Abenteuerwald.br /Hensel selbst klettert begeistert mit. "Es ist ein Riesenspaß." Ihm glaubt man. Er ist der Überzeuger.

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