So geht‘s: Er verdient mit Naturschutz Geld

Für seine Naturschutzaktivitäten hat er zig Beispiele: Mitten in seinem Kletterpark neben dem Kickers-Stadion am Bieberer Berg hat er einen Barfußpfad für Kleinkinder angelegt. Dort können verschiedene Böden und Holzarten gefühlt und ertastet werden.

Darüber hinaus habe er mit seiner 800.000-Euro-Investition den Leonhard Eißnert-Park aufgewertet, seinen Erhalt auf Jahre als Erholungsgebiet gesichert.

70.000 Besucher seien es seit der Eröffnung Pfingsten 2007 gewesen, sagt er. Darauf lasse sich aufbauen und weiter investieren: Neben den vier bestehenden Parks in Holland, am Bodensee, in Kandel und Offenbach will der Mannheimer Hensel vier neue Fun-Forrest-Konzepte umsetzen.

Und natürlich expandieren. Daher plant er das Naturfreundehaus am Parkeingang zu übernehmen. Aus zwei Gründen: Zum einen will er dort die Möglichkeit schaffen, auch größere Gruppen in seinen Kletterpark zu bewirten. Zum anderen soll dort ständig jemand wohnen. Hensel: "Wir hatten im vergangenen Herbst einige Vandalismusschäden. Wenn dort jemand von uns einzieht, wird das ungebetenen Besuch abhalten." Denn Hensel will mehr aus dem Offenbacher Standort machen: Er träumt von einem Biergarten vor dem Naturfreundehaus, von großen Firmenevents und ganz vielen Schulklassen, die fühlend und kletternd bei ihm die Natur erleben. Denn der Nervenkitzel bleibt das Hauptgeschäft des Fun-Forrest-Parks. Prickelnd: In 15 Meter Höhe geht man von Seilschlaufe zu Seilschlaufe, um den nächsten Baum zu erreichen und überquert den unter einem liegenden Kassenbereich des Parks. Insgesamt klettert man auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern. Dazu sind 12.000 Meter Stahlseil zwischen 140 Bäumen gespannt. Hensel selbst klettert begeistert mit. "Es ist ein Riesenspaß." Ihm glaubt man. Er ist der Überzeuger.  agk

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