Auf geht‘s zu den Delfinen!

+
Way-Up-Chefin Sissi Reich hat für Mondscheinkind Francesca Castelli 7000 Euro gesammelt. Francesca bedankte sich überschwänglich.

Hainburg – Aufatmen für Familie Castelli. Das Geld für die Delfintherapie von Mondscheinkind Francesca (wir berichteten) ist zusammen gekommen. EXTRA-TIPP-Leser haben über 10.000 Euro für das Mädchen gespendet. Francesca ist überglücklich: „Danke!“ Von Christian Reinartz

Francescas Haut würde bei normalem Tageslicht ohne Schutz verbrennen. Nur mit Schutzmaske und spezieller Creme auf der Haut kann sie ins Freie. Ein zusätzlicher Gen-Defekt lässt ihre Sehnen zu langsam wachsen, zwingt sie langsam in den Rollstuhl. Eine spezielle Delfintherapie, bei der Francesca in einem schützenden Anzug mit den Meeres-Säugern schwimmen soll, sehen Eltern und Ärzte als letzten Strohhalm, um ihren seelischen aber auch körperlichen Zustand zu verbessern.

Jetzt müssen Castellis nur noch warten

Doch ein neues Problem hat sich aufgetan: Lange Wartezeiten. Bis zu vier Jahre müssen Kinder etwa bei einem spanischen Delfintherapie-Anbieter ausharren. In den USA immerhin noch eineinhalb. „Ich suche mir schon die Finger wund, damit ich für Francesca irgendwo einen Platz bekomme“, sagt Mutter Kornelia Castelli verzweifelt: „Meinem Mädchen geht es doch immer schlechter.“

Dennoch sind die Castellis erleichtert, dass die rettende Therapie endlich in greifbare Nähe gerückt ist. „Wir sind so glücklich“, freut sich Kornelia Castelli: „Ich hätte es vor einigen Wochen nicht für möglich gehalten, dass so viele Menschen bereit sind, meiner Kleinen zu helfen.“

Hainburg spendet

Unter anderem hatten die Betreiber der Hainburger Diskothek Way Up ihre Besucher zu einer Spendenaktion aufgerufen. 7000 Euro sind so zusammen gekommen. Auch die örtliche Kolpingfamilie, Kirchengemeinde und zahlreiche weitere Menschen spendeten. Sollte Geld übrig bleiben, will die Familie eine weitere Delfintherapien buchen. Castelli: „Das empfehlen die Ärzte!“

Kommentare