Stadtteilserie

Niederrad: Schildkröten-Suppen aus Zickzackhausen

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Niederrad von oben, rechts mit der Galopprennbahn.

Niederrad - Einst war Niederrad das beschauliche Wäscherdorf am südlichen Mainufer zwischen Sachenhausen und Schwanheim. Heute ist es mit der Bürostadt Ort für tausende Arbeitnehmer. 

Die Niederrad-Fakten

Einwohner: 22.954 (zum Vergleich Sachsenhausen hat 56.488 und Schwanheim 20.162 Einwohner).
Fläche: 289,4 Hektar (zum Vergleich Sachsenhausen hat 5.919,2 Hektar und Schwanheim 1.772,7 Hektar Fläche).
Kaufkraft je Einwohner: 22.284 Euro.
Erste Erwähnung: 1151 wird Niederrad erstmals als „Rode“ (Rodung) erwähnt.
Stadtverordnete: 3

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Eingemeindung
: 1. Juli 1900.
Sehenswürdigkeiten: Der Barockbau des Frauenhofes von dem nur noch der Torbogen steht, Ernst May plant 1927 die Wohnsiedlung Bruchfeldstraße („Zickzackhausen“). Sie wird Teil des Großprojektes Neues Frankfurt, das ehemalige Mainschwimmbad „Licht- und Luftbad Niederrad“ auf einer Insel im Main. Wichtiges: Deutschlands erste Kläranlage wird 1884 in Niederrad errichtet.
Kurioses: 1923 siedelte Eugen Lacroix sein Lebensmittelunternehmen in Niederrad an. Er produzierte unter anderem Haifischflossen-Suppe, Seegurken-Suppe oder Känguruschwanz-Suppe. In den 50er-Jahren stieg er zum weltweit größten Produzenten von Schildkröten-Suppen auf. 1996 wurde das Werk geschlossen. Ortsvorsteher: Christian Becker (CDU). Niederrad gehört zum Ortsbeirat fünf mit Oberrad und Sachsenhausen

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