Lebensgefährliche Shisha-Bars

Kontrolle in Frankfurt-Höchst: 7 Betriebe geschlossen

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Frankfurt - Die Landes- und Stadtpolizei sowie Lebensmittelkontrolleure haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag elf Shisha-Bars und kleinere Cafés kontrolliert - sieben mussten sofort geschlossen werden.

Von elf kontrollierten Betrieben – hauptsächlich Shisha-Bars und kleinere Cafés – mussten alleine sieben Betriebe durch die Lebensmittelkontrolleure des Ordnungsamtes Mittwochnacht geschlossen werden. Starke Hygienemängel, Ungezieferbefall, bauliche Mängel sowie der Verkauf bedenklicher Alkoholika und Softdrinks sind nur die Spitze der Feststellungen, die selbst erfahrene Kontrolleure überraschte.

In nahezu allen Shisha-Bars fehlten notwendige Kohlenmonoxid-Melder und Abluftanlagen, was Lebensgefahr für die Besucher bedeuten kann. Jugendliche wurden beim Shisha-Rauchen aufgegriffen, Notausgänge waren versperrt und es wurde Alkohol entgegen behördlicher Genehmigung ausgeschenkt. In zwei Gaststätten wurde gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen. Illegale Wettterminals mussten außer Betrieb genommen werden. In drei weiteren Betrieben wurde illegales Glücksspiel festgestellt beziehungsweise besteht der Anfangsverdacht dazu. Fehlende Aushänge zum Jugendschutzgesetz und fünf aufgefundene Päckchen mit unter Umständen illegalen Potenzmitteln rundeten das Bild ab.

Ordnungsdezernent Markus Frank sieht sich in der Notwendigkeit kontinuierlicher Kontrollen bestärkt: „Allein die Tatsache, dass sieben Betriebe wegen eklatanter Hygienemängel geschlossen werden müssen, ist für mich Alarmsignal genug. Wir müssen auch weiterhin in gemeinsamen Aktionen von Land und Stadt gegen diese schwarzen Schafe vorgehen – zum Schutze aller ehrlich und korrekt arbeitenden Gaststättenbetreiber aber natürlich in erster Linie zum Schutze aller Verbraucher.“

red

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