Frankfurt

Frühchen stirbt nach Keim-Infektion im Bürgerhospital

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Frankfurt  - Nach einer Infektion mit einem Darmkeim ist ein frühgeborener Junge im Frankfurter Bürgerhospital gestorben.

 Der Säugling sei am 19. Dezember akut erkrankt und innerhalb weniger Stunden an einer Blutinfektion gestorben, teilte eine Klinik-Sprecherin am Freitag mit. Der Junge sei am 6. Dezember in der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen und "extrem klein" gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Sprecherin weiter.

Die Klinik geht davon aus, dass sich das Frühchen nach der Geburt mit dem Keim infiziert hat. Bei einer Routineuntersuchung zwei Tage vor dem Tod sei der Keim noch nicht nachgewiesen worden, teilte die Sprecherin weiter mit. Derzeit werde die Intensivstation untersucht. Bis auf weiteres werden keine Frühgeborenen dort aufgenommen.

In den vergangenen Jahren gab es in deutschen Kliniken mehrere Fälle von toten Babys, bei denen eine Infektion mit Keimen als Todesursache angenommen wurde. Im Klinikum Bremen-Mitte starben 2011 drei frühgeborene Babys vermutlich an einem multiresistenten Darmkeim.

dpa

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