Kommentar:

Das Fremde gehört dazu

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Auch Heimat verändert sich. Das ist normal. Trotzdem macht es vielen Bürgern unseres Landes Angst, wenn sich durch neue Gewohnheiten bei jungen Menschen oder durch den Zustrom von Ausländern Gewohnheiten, Sitten und Bräuche verändern.

Meist dadurch, dass es an Unterstützung für ehrenamtliche Arbeit fehlt.

In dieser Angst wird sich auf alles berufen, was längst im eigenen Leben keine Rolle mehr spielt. Die zunehmende Islamisierung wird thematisiert, obwohl die eigene Ursprungsrelegion oft schon lange keine Rolle mehr spielt. Die Entfremdung wird bemängelt, obwohl man zum Begriff und zur Kultur der „Heimat“ auf Distanz gegangen ist.

Heimat ist eine ständige Baustelle. Wir können sie selbst gestalten. Wer sich einbringt, kann sie formen. Aber Heimat brauch nicht Angst und Abschottung, sondern Mut und Innovation.

Hier geht´s zum Artikel:  Darum bedrohen fremde Sitten die Heimat nicht

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Axel Grysczyk

Axel Grysczyk

E-Mail:axel.grysczyk@extratipp.com

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