Frauen an die Bohrer!

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Frauenabend: Kristin Deibert freut sich über die vielen Tipps im Frankfurter Bauhaus und legt gleich mit dem Bohrer los.

Frankfurt – Selbst ist die Frau – das bewiesen 100 Frankfurterinnen und bohrten, schraubten und fliesten in einem Frankfurter Baumarkt. Mit einem Gläschen Sekt ging die Arbeit noch leichter von der Hand. Von Angelika Pöppel

Männer können nicht bügeln und Frauen können einen Akkubohrer nicht von einem Schlagbohrer unterscheiden. Gegen dieses Klischee gingen die Teilnehmerinnen des Frauentags im Bauhaus tatkräftig vor. Laminat verlegen, Wände verputzen oder die richtige Schraube mit passendemDübel in der Wand versenken – mit Unterstützung der Experten gar nicht so schwer.

„Ich will nicht wegen jeder Kleinigkeit nach Hilfe fragen“, sagt Kristin Deibert aus Frankfurt. Deshalb packte sie mit den anderen Frauen zu.

„Frauen wollen technisch nicht hinten anstehen“, weiß auch Sabine Will von der Geschäftsleitung im Bauhaus. Außerdem leben gerade in Frankfurt viele Frauen allein und wollen nicht immer einen teuren Handwerker bezahlen, so Will. Doch mit dieser großen Resonanz habe sie nicht gerechnet.

Auch Kristin Deibert wollte nicht länger irritiert vor dem Werkzeugkasten stehen. Nach dem Seminar fühle sie sich gestärkt für die nächste handwerkliche Herausforderung. Denn es „fällt immer mal was an.“

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