Frankfurter Metzgerei auf Platz zwei

Erbacher machen das beste Frankfurter Würstchen

+
Auch in der Promi-Jury wurden die Würstchen getestet. Dragoslav Stepanovic (links) und Anja Polzer hat's geschmeckt. 

Frankfurt - Frankfurts Bürger müssen jetzt ganz stark sein: Das beste Frankfurter Würstchen kommt nicht etwa aus der Mainmetrople, sondern aus Dorf-Erbach. Jury und Publikum kürten beim Finale des Frankfurter Würstchen Festivals einen anderen Sieger. Von Axel Grysczyk

Am vergangenen Freitag waren neun Metzger aus der Region angetreten, um das beste Frankfurter Würstchen zu küren. Nacheinander bekamen die Besucher die Würstchen zum Probieren und gaben im Anschluss auf einem Wertungszettel ihre Benotung ab. Möglich waren Noten von eins (sehr gut) bis drei (befriedigend). Zum Schluss wurden alle Zettel ausgewertet und der Sieger bestimmt.  ewertet wurde das Knacken beim Würstchen, die Farbe und natürlich der Geschmack. 

Zuvor hatte eine Prominenten-Jury bereits ihre Einschätzung abgegeben. Mit dabei waren unter anderem Eintracht-Kulttrainer Dragoslav Stepanovic, Eva Jacob von den Jacob-Sisters und Anja Polzer, die aus der RTL-Serie „Bachelor“ bekannte wurde. Jacob-Sister Eva war ohne ihre legendären Pudel gekommen. Auch wenn sie zugab: „Meine Pudel hätten auf dem Würstchen-Festival bestimmt viel Spaß gehabt.“ 

Fotos: Das große Finale des Frankfurter Würstchen Festivals

Am Ende siegte die Wurst der Metzgerei Kirschschlager, die mit der Startnummer eins ins Rennen gegangen war. Die Metzgerei Ehmann aus Griesheim bei Darmstadt hat Bronze errungen, Silber ging an die Metzgerei Dey aus Frankfurt. Für die gute Stimmung im Festzelt Hausmann sorgte Moderator Bäppi La Belle, der es unter anderem schaffte, dass jede neue Wurst mit einer La-Ola-Welle begrüßt wurde. Ihm zur Seite stand der Obermeister der Metzgerinnung Frankfurt-Darmstadt-Offenbach, Thomas Reichert. Der Chef von Haxen-Reichert war selbst mit einem Produkt im Finale vertreten.

Nach zwei Vorentscheiden am Dienstag und Mittwoch standen letztendlich die neun Finalwürste fest. Reichert unterstrich, dass alle Würste Gewinner seien. Denn bei den heimischen Metzgerei-Betrieben habe „die Wurst noch ein Gesicht.“ Das seien gut ausgebildete Handwerker, die mit viel Know-How Top-Produkte herstellten. Das fand auch das Publikum, das neben den Würsten Kartoffelsalat, Senf und Brötchen genoss. Es war bereits der vierte Wettbewerb, der mit Hilfe der Veranstaltungsagentur No Limits auf der Dippemess stattfand.

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare