Bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe drohen

Polizisten in Hubschrauber mit Laserpointer geblendet

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Frankfurt - Ein 47 Jahre alter Mann aus Eschersheim soll in Frankfurt mit einem Laserpointer die Besatzung eines Polizeihubschraubers geblendet haben, die nach einem Vermissten gesucht haben.

Ein 47-jähriger Frankfurter aus dem Stadtteil Eschersheim ist am Donnerstagabend als mutmaßlicher Blender eines im Einsatz befindlichen Polizeihubschraubers ermittelt worden. Zuvor hatte er minutenlang den Polizeihubschrauber mit einem grünen Laserpointer angestrahlt und so die Besatzung massiv geblendet und erheblich gefährdet. Mittels der Aufzeichnungen im Hubschrauber und der am Boden eingesetzten Beamten gelang es den Täter in Alt-Eschersheim ausfindig zu machen. Letztlich konnte der Laserpointer bei dem Beschuldigten sichergestellt werden.

Dieser gezielte Einsatz eines Laserpointers stellt einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr dar. Hier steht eine Strafandrohung von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe im Raum. Der über dem Stadtteil eingesetzte Polizeihubschrauber war in eine langwierige und intensive Suche nach einem schwer kranken Mann eingebunden, der aus einem Altenheim vermisst ist. Der betagte orientierungslose Herr leidet an Parkinson und benötigt dringend regelmäßig seine Medikamente.

red

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