Offenbach und Dietzenbach als Vorbild

Frankfurter Polizei fordert mehr Videoüberwachung

Frankfurt - Die Frankfurter Polizei fordert eine Ausweitung der Videoüberwachung in der Stadt. Polizeipräsident Gerhard Bereswill hat dafür schon konkrete Bereiche im Auge. 

Dem schwarz-grünen Magistrat hat er vier Areale in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel vorgeschlagen. Konkret geht es dabei um die Taunusstraße / Ecke Elbestraße, die Hauptwache, den Bereich rund um den Brockhausbrunnen auf der Zeil sowie um die Allerheiligenstraße / Ecke Breite Gasse. Seit dem Jahr 2000 hängen bereits an der Konstabler Wache Kameras, seit 2005 werden auch der Bahnhofsvorplatz und die Kreuzung Kaiserstraße-Moselstraße überwacht. 

Auf EXTRA TIPP-Nachfrage teilte Polizei-Pressesprecher Rüdiger Reges mit, dass die Anlagen zur Bildübertragung in Frankfurt seit Jahren einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gefahrenabwehr und Kriminalitätsbekämpfung leisteten sowie objektiv dem Schutz der Bevölkerung dienten und deren Sicherheitsgefühl steigerten. „Durch sie werden potentielle Täter von der Tat abgehalten oder sie erschweren diese. Polizeiliche Maßnahmen können beim Erkennen von Gefährdungen oder Straftaten unmittelbar getroffen werden. Sie ermöglichen zudem Beweissicherungs- und Identifizierungsmaßnahmen nach begangenen Straftaten. Auch die Ereignisse in Paris und die damit verbundene anhaltend hohe Gefährdungslage durch islamistischen Terrorismus haben dazu geführt, dass wir das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt nun zeitnah umsetzen wollen“, sagte Reges. 

Außerdem müssten die Anlagen an den drei bestehenden Standorten modernisiert werden. Frankfurt sei in Hessen Vorreiter bei der Videoüberwachung gewesen, inzwischen gebe es aber in mehreren anderen Städten genauso viele oder gar noch mehr Kameras. Offenbach, Wiesbaden und Dietzenbach nannte der Pressesprecher als Beispiele. 

dpa/skk

Vorsicht! So werden Sie täglich überwacht

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare