Schönheits-Salon und Cocktailbar

In der Frankfurter Bar Livity werden auch die Fingernägel gefeilt

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Während Thuweba Anthes Kundin Kim Perner im Bahnhofsviertels Finger- oder Fußnägel in Form bringt, serviert ihr Bruder Faruk Sketty Cocktails. Denn das Livity ist Cocktail-Bar und Schönheitssalon in einem.

Frankfurt – Ein bisschen New York in Frankfurt: Faruk Sketty betreibt mit seiner Schwester Thuweba Anthes im Bahnhofsviertel eine Bar nach amerikanischem Vorbild. Dort können Frauen Cocktails trinken und sich dabei die Hände maniküren oder die Fußnägel lackieren lassen. Von Christian Reinartz

Die Speisekarte vom „Livity“ liest sich schon etwas seltsam. Neben Mojito und Mai Thai stehen Pediküre und Maiküre zur Auswahl. „Das klingt erstmal seltsam“, sagt Faruk Sketty. „Aber die Leute finden das toll. Sowas gibt es hier in Franfurt bisher nicht.“ Die ungewöhnliche Kombination von Schönheits-Salon und Cocktailbar kennt Sketty aus den USA. „Da ist es ganz normal, dass sich Geschäftafrauen in ihrer Mittagspause eine Schönheitsbehandlung genehmigen“, sagt er. Diesen Teil des Service’ übernimmt seine ältere Schwester Thuweba. Die 43-Jährige führt schon seit längerem ein Schonheitstudio im Bahnhofsviertel und hat sich vor einem Jahr mit ihrem Bruder zusammengetan.

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Seitdem gilt der unscheinbare Laden in der Elbestraße 20 als Geheimtipp in der Frankfurter Banker-Szene. „Die Leute verknüpfen einfach das angenehme mit dem praktischen“, sagt Thuweba. Deswegen sei der Laden in der Mittagszeit immer besonders gut besucht. Vor allem wegen seiner Spezialität: Backkartoffeln in allen Variationen.
Während Thuweba im hinteren Bereich des Ladengeschäfts Fingenägel feilt, Fußnägel lackiert oder Augenbrauen zupft, ist Faruk Sketty, der im Bahnhofsviertel nur King Faruk genannt wird, Herr über die Getränke. Als Barkeeper arbeitet der 41-Jährige seit seiner Jugend, war schon auf der ganzen Welt angestellt, und beherrscht deshalb die Standards der klassischen Coktailbar aus dem Effeff.

Kundin Kim Perner ist von der ungewöhnlichen Coktailbar begeistert. Sie ist mittlerweile Stammkundin, sowohl bei King Faruk als auch bei Thuweba. „Das ist für mich die perfekte Kombination“, sagt die 22-jährige Lehramts-Studentin. „Hier kann ich mit Freunden etwas trinken gehen und tue nebenbei noch was für die Schönheit

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