Frankfurter Lachyoga-Club

Weltlachtag: Sie lachen auch ohne Witz

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Laurenz Menzinger (rechts) und zwei Mitglieder des Lachclubs „Glück ist jetzt“ während einer Lachyoga-Übung.

Frankfurt – Zum Weltlachtag am Sonntag treffen sich die Mitglieder der fünf Frankfurter Lachclubs ab 13.30 Uhr auf dem Römerberg und veranstalten eine gemeinsame Lachparade. Von Oliver Haas

Der Weltlachtag wurde 1998 von von Madan Kataria erfunden. Er ist auch Begründer der weltweiten Lachyoga-Bewegung. Mit dem Weltlachtag soll ein Zeichen für den Weltfrieden gesetzt werden. Völkerverständigung, Brüderlichkeit und Freundschaft soll durch Lachen in das Bewusstsein der Menschen gelangen. Mehr als 10.000 Lachclubs existieren weltweit. In Frankfurt sind mittlerweile fünf Gruppen beheimatet, die sich wöchentlich zum Lachyoga treffen: www.Lachclub-Frankfurt.de (donnerstags 18.15 Uhr im Nordend), www.Lachyoga- Frankfurt.de (Mittwochs um 19 Uhr Nordend-Bornheim), www.jettesyoga.de/lachyoga (freitags 18.15 Uhr in Bornheim) sowie zwei Lachclubs in Frankfurt Höchst (Mittwochs 11 Uhr sowie Donnerstags 15 Uhr).

Frankfurter beim Lachyoga

Grundidee ist es, dass das herzhafte Lachen durch spielerische Übungen angeregt wird. Und das ohne, dass jemand einen Witz erzählt oder zum Lachen mit komischen Aktionen anregt. „Wenn wir lachen, atmen wir ganz automatisch tiefer und nehmen mehr Sauerstoff auf. Das hat einen hohen gesundheitlichen Wert“, so Laurenz Menzinger von Lachclub „Glück ist jetzt“ aus Frankfurt.

Beim lauten Lachen wird außerdem die Luft mit bis zu 100 Stundenkilometern aus den Lungen heraus katapultiert. Wer herzhaft lacht, der baut zudem Stress ab, weil das Hormon Adrenalin unterdrückt wird. Dafür wird das schmerzlindernde Glückshormon Endorphin freigesetzt. Innerhalb einer solchen Yoga-Stunde wechseln sich Lach- mit Atemübungen ab.

Atemübungen beruhigen den Körper

Die Teilnehmer bei den Frankfurtern sind ein Querschnitt durch alle Altersgruppen, obgleich der Frauenanteil überwiegt. Sie albern herum, tanzen und benehmen sich zuweilen wie kleine Kinder. Nicht wenigstens zu lächeln, dürfte auch den größten Griesgramen schwer fallen. „Das Wort Lachyoga ist etwas missverständlich“, erklärt Menzinger. Keiner müsse Angst haben vor schwierigen Dehnübungen, die beim herkömmlichen Yoga üblich sind. Vielmehr gehe es um die Ausübung von freudigen Aktionen, die zum Lachen anregen sollen. Zwischendurch werde der Körper durch Atemübungen wieder etwas beruhigt.

Lachclubs und Frankfurt und Offenbach:

Offenbacher können bei Corinna Lechler in der Wilhelmstraße 22 Lachyoga lernen. Infos unter: www.mehr-lachen.de In Frankfurt lacht man bei www.Lachclub-Frankfurt.de (donnerstags 18.15 Uhr im Nordend), www.Lachyoga- Frankfurt.de (Mittwochs um 19 Uhr Nordend-Bornheim), www.jettesyoga.de freitags 18.15 Uhr in Bornheim) sowie in Frankfurt Höchst (mittwochs elf Uhr , sowie donnerstags 15 Uhr)

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