Notiz: "Ihr Wixxa, kein Geld da, was soll das"

Frankfurter Einbrecher: Erst dreist, dann beleidigt

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In einer Nacht: Einbrüche in der Kita, einem Familienwohnhaus, einer Apotheke und geknackte Autos.

Frankfurt - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch begegneten sich die Frankfurter Polizei  und drei Diebe mehrmals. Die Beamten fanden an einem der Tatorte sogar noch eine Beschwerde-Notiz  der Einbrecher.

In der Nacht zum Mittwoch fielen drei junge Männer, die sich in auffälliger Weise an zahlreiche Autos ranmachten, Anwohnern auf. Die Frankfurter Polizei erhielt Hinweise darauf, dass im Schwarzerlenweg drei junge Männer mit Taschenlampen die parkenden Autos beleuchteten und die Türen untersuchten. Als die Polizei an der besagten Straße ankam, beobachtete sie die Verdächtigen zuerst. Um drei Uhr morgens konnte sie diese festnehmen, nachdem die drei Männer an der Straßenbahnhaltestelle Waldschulstraße/Mainzer Landstraße einen VW Golf aufgebrochen hatten. Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei Männer aus Frankfurt im Alter von 18, 23 und 25 Jahren. Neben den geklauten Gegenständen aus dem Golf hatten die Autoknacker noch Einbruchwerkzeug und Kontoauszüge einer Kita bei sich. Diese Kontoauszüge stammten aus einer Kindertagesstätte in der Kiefernstraße.

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Die Polizei begab sich daraufhin zur Kita in der Kiefernstraße und stellte fest, dass in diese wirklich eingebrochen worden ist. Am Tatort fand sich ein Zettel mit der Aufschrift: "Ihr Wixxa, kein Geld da, was soll das". Hebelspuren fanden sich auch noch an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Waldschulstraße und der dort angrenzenden Apotheke. Die Einbrecher sind jedoch nicht nur beleidigt. Ein weiteres Detail zeigt auch, dass sie auch noch dreist sind. Die Frankfurter Polizei entdeckte in ihren Ermittlungen, dass sie in dieser Nacht den Dieben schon mal begegnet sind. Um 23.30 Uhr hatte eine Funkstreife die jungen Männer kontrolliert. Diese Begegnung hat diese anscheinend nicht von ihren geplanten Aktionen abgehalten. Die Ermittlungen, ob die drei Frankfurter auch wirklich für die Einbrüche in der Kita und den anderen Tatorten verantwortlich sind, laufen.

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