Seit 19. November entlassen

Frankfurter Ebola-Patient als geheilt entlassen

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Frankfurt  - Der Frankfurter Ebola-Patient ist nach sieben Wochen Behandlung als geheilt aus der Uniklinik entlassen worden. Der Arzt aus Uganda sei inzwischen gut bei seiner Familie angekommen und wohlauf, teilte das Universitätsklinikum am Donnerstag mit.

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Er habe die Klinik bereits am 19. November verlassen. "Wir sind glücklich, dass wir dem Patienten zu seiner Genesung verhelfen konnten", sagte Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums, laut der Mitteilung.
Der Mann war seit Anfang Oktober auf der Isolierstation  des Frankfurter Uni-Klinikums behandelt worden. Der Mediziner hatte für eine italienische Hilfsorganisation gearbeitet und sich in Sierra Leone mit dem gefährlichen Ebola-Virus  angesteckt.

Er war der zweite in Deutschland aufgenommene Patient. Nach seiner Ankunft in Frankfurt am 3. Oktober hatten die Ärzte den Zustand des Mannes als sehr ernst bezeichnet. Insgesamt sind bisher drei Ebola-Patienten in Deutschland behandelt worden, einer starb, zwei konnten als geheilt entlassen werden. dpa

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