Bewerbung gestartet

Frankfurter Citoyen-Stiftung sucht Umwelthelden

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Region Rhein-Main - Die Frankfurter Stiftung Citoyen sucht innovative Umweltprojekte, mit denen Vereine oder Gruppen, Kindergärten, Schulen, Nachbarschaften, Künstler oder Wissenschaftler neue Wege beschreiten und nachhaltige Alternativen zu schädlichen Lebensweisen entwickeln. Von Axel Grysczyk

Einen Scheck der Citoyen-Stiftung gab es auch schon 2014 für die Gewinner.

Das Motto für das Jahr 2016 lautet: „Bist Du noch zu retten?“ Und die Suche hat ein Ziel: Dem innovativsten Vorschlag wird der Preis „Citoyenne 2016“ nach Einschätzung einer Jury verliehen. Der Hauptpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Für den zweiten und dritten Preis gibt es 3000 und 1500 Euro.

Gesucht sind Projekte, die sich für unsere Umwelt stark machen. Immer nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“. Wo finden sich Ideen für einen sorgsamen Umgang mit Natur und Umwelt? Projekte und Initiativen, die dazu beitragen, unsere Welt jeden Tag ein bisschen zu retten, können sich bewerben. Die Projektmacher sollen mit persönlichem Engagement zeigen, dass jeder etwas tun kann, wenn es darum geht, Müll zu reduzieren, gut mit Wasser und Energie zu wirtschaften oder dem Verschwinden von Pflanzen und Tierarten entgegenzuwirken.

Nachhaltige Projekte gesucht

Projektideen können aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommen (Schule, Nachbarschaft, Betriebe, Bürgerinitiativen, Vereine) und sich unterschiedlichen Gebieten widmen (wie Naturschutz, Gartenbau und Landwirtschaft, Ökonomie und Technologieentwicklung). Die Projekte können bereits angelaufen sein oder sich noch in Planung befinden. Sie sollen nicht einmalig oder kurzfristig sein, sondern nachhaltig etwas bewegen, überwiegend von Ehrenamtlichen, engagierten Bürgern oder Künstlern getragen werden. Und auch in diesem Jahr unterstützt der EXTRA TIPP die Stiftung und den Preis wie in den vergangenen Jahren als Medienpartner und stiftet den zweiten und dritten Preis. Mit dem Preis „Citoyenne“ will die Stiftung Citoyen den Bürgersinn fördern. „Frage nicht, was die Allgemeinheit für Dich tun kann, sondern frage, was Du für die Allgemeinheit tun kannst.“ Dieser Satz von John F. Kennedy beschreibt das Leitmotiv der Gründungsstifterin Helga Dierichs, die 2004 die Stiftung ins Leben gerufen hat.

Bewerbungsschluss am 21. März

Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stiftung Preise verliehen. Im Jahr 2014 ging es um das Miteinander der Generationen. Unter dem Motto „Wild trifft weise – kreative Generationenprojekte“ wurden zehn Initiativen für ihr Engagement als Brückenbauer zwischen den Generationen ausgezeichnet. Mit dem ersten Preis, auch damals dotiert mit 5000 Euro, wurde vor zwei Jahren das Patenschaftsmodell Offenbach ausgezeichnet. 2012 stand der Preis unter dem Motto „Über den Tellerrand hinaus – kulturelle Vielfalt bereichert!“. 66 Teilnehmer wurden für den Wettbewerb zugelassen. Damals wurde der Verein „TUN – Toleranz unter Nationen“ aus Raunheim ausgezeichnet.

Nun gilt es wieder: Am 11. Januar startet die Bewerbungsphase für die Umwelthelden aus der Region. Teilnehmer sollen das Projekt in wenigen Sätzen beschreiben und dabei berücksichtigen: Was hat zu diesem Projekt angeregt? Welche Ziele werden verfolgt? Was ist das Neue oder Besondere? Wie wird konkret gearbeitet? Wer ist an dem Projekt beteiligt? Insgesamt sollten Citoyenne-Bewerber maximal zwei DIN A4 Seiten abgeben. Illustrationen können beigefügt werden.

Und dann geht’s ab mit der Bewerbung an die Stiftung Citoyen, Stichwort „Umwelthelden“, Bockenheimer Anlage 37, 60322 Frankfurt.

Der Bewerbungsschluss ist am 21. März. Mitmachen können Projekte und Initiativen von Gruppen und Einzelnen aus Frankfurt, Offenbach und den benachbarten Landkreisen. Auch Dritte können Projekte vorschlagen. Die Preisverleihung des Preises Citoyenne findet am 30. Mai im Rahmen einer festlichen Gala statt.

Rubriklistenbild: © rz

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Axel Grysczyk

Axel Grysczyk

E-Mail:axel.grysczyk@extratipp.com

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