Aus Sicht der Gewerkschaft

Frankfurter Uni-Klinikum: Druck auf Reinigungskräfte gefährdet Hygiene

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Hygiene und Reinlichkeit sind das Fundament eines guten Krankenhauses.

Frankfurt - Der wachsende Druck auf die Reinigungskräfte am Frankfurter Universitätsklinikum gefährdet aus Sicht der Gewerkschaft IG BAU  notwendige Hygiene-Standards. Am Freitag wird gestreikt.

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"In den letzten Jahren wurden in nahezu allen Gebäuden entweder die Reinigungszeiten verkürzt oder die Flächen vergrößert", sagte Gewerkschaftssekretär Veit Wilhelmy am Donnerstag. Am Freitag lädt die Gewerkschaft zum Streik bei einer sogenannten "Wut-Stunde" der Reinigungskräfte. Das Klinikum widersprach der Darstellung in einer eigenen Stellungnahme und schreibt: "Für den Vorstand des Universitätsklinikums Frankfurt hat eine kompromisslose Krankenhaushygiene zentrale Priorität." Weiter erklärt das Klinikum, dass die Organisation des Reinigungspersonals funktioniert. Trotz finanzieller Engpässe würden die "extern zertifizierten höchsten Hygienestandards" eingehalten. Der Vorstand bezieht sich derart nicht nur auf das Preisleistungsverhältnis im Einkauf von Reinigungsleitungen, sondern auch auf Initiativen "erfahrenes Personal durch attraktive Arbeitsverträge an sich zu binden".

dpa

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